Von England bis Italien: So flirtet man richtig

Flirten macht Spaß, auch wenn es nicht allen gleich leicht fällt. Sucht man die Liebe aber über die eigenen Landesgrenzen hinaus, sollte man teilweise auf der Hut sein, um beim Kennenlernen nicht unversehens in ein Fettnäpfchen zu treten.

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Richtig flirten will gelernt sein Foto: DragosCondrea/iStock/Thinkstock

Italiener und Spanier sind heißblütig, Deutsche und Skandinavier eher von der kühlen Sorte und Amerikaner sowieso prüde – stimmen diese Vorurteile und wie wirken sie sich auf das Flirten aus?  

Wer ist am begehrtesten?

Auch Wanda singen in ihrem Lied "Andi und die spanischen Frauen" von der Sehnsucht nach den rassigen Chicas. Und auch eine Befragung von LOVOO bestätigte, dass Spanierinnen in Europa am begehrtesten sind. Da verwundert es auch nicht, dass die heißblütigen Italiener sogleich an zweiter Stelle der Beliebtheitsskala folgen. Etwas weniger Anklang scheinen Belgier, Niederländer oder Franzosen zu finden. Die Österreicher sind in Sachen Liebe hingegen den Deutschen sehr zugetan. Zum Glück sind Geschmäcker verschieden und so findet sicher jeder seinen optimalen Flirtpartner. Aber wie erobert man jetzt am besten dessen Herz?

Richtig begrüßen

Es keat oanfoch viel mehr gschmust – das denken sich auch die südlichen Nationen. Hier ist es nämlich üblich sich mit Küsschen auf die Wange (mal zwei, mal drei) zu begrüßen. Ein einfaches Händeschütteln würde in diesen Regionen befremdlich und äußerst reserviert wirken. In Japan hingegen sollte man mit Körperkontakt nicht zu voreilig sein, dies könnte sehr aufdringlich wirken. Besser ist es sich höflich zurückzuhalten und auf seinen Gesprächspartner einzugehen. Allgemein kann man festhalten: In südlichen Ländern geht es auch schon mal stürmisch zu, während östliche Länder eher auf Zurückhaltung setzen. Und auch in Österreich wird man nicht alle Tage von einer fremden Person einfach mal so auf der Straße angesprochen und zu einem Kaffee eingeladen. Dies wäre für manche sicher irritierend – aber wahrscheinlich auch aufregend und könnte sich ein bisschen wie Urlaub im eigenen Land anfühlen. 

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Wer spricht wen an?  Foto: amana productions inc/Thinkstock

Zurückhaltung oder Leidenschaft?

Die Erwartungen ans Flirten oder an das erste Date unterscheiden sich von Kultur zu Kultur. Können Männer deutsche Frauen zum Beispiel mit einem Picknick begeistern, sollte man Belgierinnen lieber nicht dazu einladen, die Wahrscheinlichkeit, dass sie erfreut zusagen, ist nämlich eher gering. Wer mit einem Briten ein erstes Date hat, sollte sich nicht wundern, wenn dieser gleich zum Eingemachten kommen möchte: Von allen Nationen in Europa stehen diese Sex beim ersten Treffen am offensten gegenüber. Auch bei der Frage, wer denn nun wen anspricht, gibt es erhebliche kulturelle Unterschiede. Deutsche Frauen ergreifen gerne selbst die Initiative und sprechen den Mann ihrer Träume auch von sich aus an. Italienerinnen hingegen warten lieber ab und lassen ihren Prinzen den ersten Schritt tun. Also: Nur nicht zu schüchtern sein beim nächsten Italienurlaub.