Rätsel gelöst: Darum sind Pandas schwarz und weiß

Warum sind Pandas eigentlich schwarz und weiß? Mit dieser Frage haben sich Wissenschaftler auseinandergesetzt und endlich eine Antwort gefunden. Und diese wird Sie vermutlich überraschen.

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Süßer Panda beim Faulenzen Foto: Hung_Chung_Chih/iStock/Thinkstock

Pandabären gehören zu den wenigen Säugetieren, deren Optik nicht ihrer Umwelt gleicht und einen kompletten Kontrast in sich darstellt. Das weiße Fell passt sich einer Schneelandschaft, das schwarze einem dunklen Wald an. Also womit hängt ihre Schwarz-Weiß-Optik zusammen?

Das Resultat

Forscher der UC Davis und der California State University haben sich zusammengetan, um die Bedeutung ihrer Farben zu ermitteln. Das Resultat: Das weiße Gesicht, der Hals, Bauch, Rücken und Rumpf helfen den Tieren, mit einer Schneekulisse zu "verschmelzen", sich demnach zu schützen. Die schwarzen Augen und Ohren würden in dieser Landschaft jedoch wiederum auffallen, also worin liegt deren Grund?

Furchterregender Bär

Ganz einfach: Wie auch bei Schneeleoparden oder Schakale sollen die dunklen Markierungen den Feinden zeigen, dass sie Bären, also furchterregende, gefährliche Tiere sind (sie sind schließlich kleiner als beispielsweise Eisbären). Die schwarzen „Augenringe“ könnten zudem dabei behilflich sein, anderen Bären zu bestätigen, dass es sich um Artgenossen handelt.

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