8 Orte, die es bis 2050 nicht mehr geben wird

Aufgepasst: Wer diese 8 Orte einmal bewundern möchte, muss sich – leider – beeilen, denn allzu lange wird sich nicht mehr die Gelegenheit dazu bieten.

Great Barrier Riff - Cover
Das größte Korallenriff der Erde ist bereits um 50 Prozent geschrumpft Foto: tugodi/iStock/Thinkstock

Sie wollen noch mal Venedig oder das Great Barrier Reef sehen? Dann hat der Wettlauf mit gegen die Zeit begonnen, denn leider werden viele einmalige Orte im Laufe der nächsten 50 Jahre nicht mehr existieren.

1. Great Barrier Reef

Das größte Korallenriff der Welt – es ist größer als die Schweiz, Niederlande und Großbritannien zusammen – ist Teil des UNESCO Weltnaturerbes. Doch anstelle einer schillernd bunten Unterwasserwelt sieht man immer mehr bleiche, abgestorbene Korallen. Zwei Drittel der Korallen sind bereits betroffen. Wer dieses Naturschauspiel noch einmal selbst erleben möchte, sollte innerhalb der nächsten 15 Jahre nach Australien reisen und einen Tauchgang wagen. 

2. Glacier National Park

Nicht einmal 15 Jahre noch werden die Gletscher im Glacier National Park in Montana zu sehen sein. Seit 1850 schmelzen die Gletscher unaufhörlich. Ende des 19. Jahrhunderts gab es noch 150 Gletscher, heute sind es nur noch 26 Gletscher, die leider nicht langsam, sondern rasend schnell schmelzen. 

Glacier National Park
Bis 2030 sollen die Gletscher des Glacier National Parks verschwunden sein Foto: JeanMarieBiele/iStock/Thinkstock

3. Kilimanjaro

Hemingway schrieb "Schnee auf dem Kilimanjaro" im Jahr 1936. Den Titel könnte man in 20 Jahren nicht mehr so ohne Weiteres – naja, künstlerische Freiheit darf eigentlich alles – verwenden, denn der Schnee auf dem Kilimanjaro wird in rund 20 Jahren verschwunden sein.

Kilimandscharo
2035 soll es mit dem eisbedeckten Gipfel des Kilimandscharo vorbei sein Foto: Byrdyak/iStock/Thinkstock

4. Malediven

Gletscher sind vielleicht mehr etwas für Naturfreaks, ein gemütlicher Strandurlaub auf den Malediven klingt da für manche schon mehr nach Urlaub. Weiße Sandstrände, Palmen – und ein baldiger Untergang. Denn aufgrund der globalen Erwärmung droht die Insel im Meer zu versinken. Wer noch schnell eine Postkarte von den Malediven verschicken möchte, sollte die Insel in den nächsten 20 Jahren bereisen.

Malediven
Könnte bis 2035 untergegangen sein: die Malediven Foto: SteveAllenPhoto/iStock/Thinkstock

5. Madagaskar

Der gierigen Suche der Menschen nach Bodenschätzen und Ackerland könnte für die Insel Madagaskar den Untergang bedeuten. Die Wälder Madagaskars, in denen unzählige Tierarten beheimatet sind, die sonst nirgendwo leben. 80 Prozent der Tiere und Pflanzen, die in Madagaskar leben, sind ausschließlich dort zu finden. Doch dieses Naturjuwel könnte durch Abholzung und Brandrodung bereits in 30 Jahren Geschichte sein.

Madagaskar
Ist Madagaskar 2045 Geschichte? Foto: pierivb/iStock/Thinkstock

6. Tote Meer

Das Tote Meer stirbt. In den letzten 30 Jahren ging das Meer mit einem Salzgehalt von 33,7 Prozent um ein Drittel zurück, wenn diese Entwicklung anhält, dann wird es im Laufe der nächsten 35 Jahre verschwunden sein.

Totes Meer
Bis 2050 haben Touristen noch Zeit, das Tote Meer zu erleben Foto: leospek/iStock/Thinkstock

7. Alpen

Die Gletscherschmelze hat auch Europa fest im Griff und auch die heimischen Alpen werden in 40 Jahren nicht mehr so sein, wie sie jetzt sind. Ändert sich nicht bald etwas, wird man in 30 Jahren in den Alpen keine Gletscher mehr zu sehen bekommen.

stubai.jpg
Auch die Stubaier Gletscher schmelzen Foto: artenex/iStock/Thinkstock

8. Venedig

Venedig wird massiv von Touristen gestürmt – ob die alle schon gehört haben, dass die Stadt in rund 70 Jahren versinken könnte? Denn die Lage ist ernst, die Stadt senkt sich immer weiter ab, während der Meeresspiegel steigt. Wird keine Lösung für dieses Problem gefunden, ist Venedig in 70 Jahren Geschichte. 

veeeen.jpg
Venedig droht der Untergang Foto: RudyBalasko/iStock/Thinkstock

Mehr zum Thema: