Die skurrilsten Neuerfindungen á la Black Mirror!

Wer die neue Staffel von „Black Mirror“ bereits in sich aufgesogen hat, kann sich zumindest in der nicht fiktiven Welt mit den skurrilen Neuerfindungen befassen, die guten Stoff für weitere Folgen liefern würden.

neuerfindungen-black-mirror.jpg
Das kommt auf uns zu! Foto: moodboard/Thinkstock

So ziemlich jede technologische und wissenschaftliche Entwicklung, die in der Erfolgsserie thematisiert wird, gibt es bereits auch in der Realität in der einen oder anderen Ausprägung. Lediglich deren Anwendung und Einsatz steckt (zum Glück) noch in den Kinderschuhen. Die neuesten skurrilen Neuerfindungen á la Black Mirror dürfen Sie auch hier bestaunen.

1. Spiegel mit Gesichtserkennung

Der Mensch will immer und überall Zeit sparen und sich das Leben so unkompliziert wie möglich gestalten. Das ließe sich auch beim Zähneputzen vor dem Spiegel machen, denn der innovative „HiMirror“ lässt uns während unserer täglichen Pflegeroutinen nicht nur im Internet surfen, auch unser Aussehen wird perfektioniert. Der Spiegel mit Gesichtserkennung stellt für seinen Nutzer die optimale Hautpflegeroutine zusammen und passt je nach Bedarf sogar das Licht an. So geht bestimmt kein Lidstrich mehr daneben! Wer beim Schminken zudem täglich herumexperimentieren möchte, kann sich im Spiegel YouTube-Tutorials ansehen und sich zeitgleich zurechtmachen.

2. Selbstfahrender Lieferbus

„Pizza Hut“ hat unlängst verkündet, in Zusammenarbeit mit Toyota einen selbstfahrenden Lieferbus einsetzen zu wollen, was von „Black Mirror“-Fans sofort belächelt wurde. „Wir wissen ja, wie das endet...“  - so einer der Kommentare. In der Folge „Crocodile“ der neuen Staffel hat ein solcher nämlich eine tragende Rolle. Die Zuseher der Serie kritisieren die Pizza-Kette, die Idee "gestohlen" zu haben, denn ihre Verkündung kam zufällig zeitgleich mit der Ausstrahlung der neuen Folgen.

3. Straßenroboter

Dieses Jahr ist das Jahr der Roboter. Zahlreiche Unternehmen haben Maschinen entwickelt, die auf den Gängen von Hotels oder Krankenhäusern ihre Runden drehen und unterschiedlichen Service leisten oder beispielsweise Ladendiebe in Supermärkten erkennen. Ihnen gemein sind ein eingebautes GPS-System, Sensoren und Kameras, um autonom durch die Welt zu navigieren. In San Francisco gibt es zudem bereits Straßenroboter, die leerstehende Lagerplätze reinigen.

4. Menschliche Stimmassistenten

Stimmassistenten wie Siri oder Alexa benutzen wir inzwischen schon seit Jahren. Egal wie fortgeschritten sie auch sind, ihren Roboter-Charakter haben sie nie verloren. Bis jetzt! Die neueste Entwicklung von Google ist derart akkurat, dass es uns kaum noch möglich sein wird, die Roboterstimme von einer menschlichen zu unterscheiden. Möglich ist diese Entwicklung mithilfe der Verbesserungen im Bereich der künstlichen Intelligenz und der Lernfähigkeit von Maschinen.

5. Stimmen überall

Stellen Sie sich vor, Sie flanieren durch den Supermarkt und arbeiten Ihre Einkaufsliste ab. Doch anstatt der netten Mitarbeiter des Hauses, die Sie normalerweise begrüßen und beraten, hören Sie unentwegt flüsternde Stimmen, die Sie dazu antreiben, unterschiedliche Sachen einzukaufen. Nein, Sie sind nicht schizophren geworden, denn das ist eine Entwicklung des Unternehmens „Holosonics“. Sein „Audio Spotlight System“ nutzt winzige Lautsprecher, um Geräusche auf kleinstem Bereich zu fokussieren. Ultraschall ist für den Menschen nicht hörbar, aber die Töne, die durch dieses System wandern, werden von der Luft "verzerrt", sodass sie hörbar werden. Voraussetzung ist, man steht am richtigen Platz. Ziemlich creepy!