Unterwegs in Namibia: Die 5 besten Reisetipps

Gefühlt waren wir alle schon in Afrika. Haben dank TV-Dokus Elefanten an Wasserlöchern beobachtet und dem Gnu auf der Flucht die Daumen gedrückt. Sich in dieser Szenerie wieder zu finden, ist jedoch unvergleichlich. Vor allem, wenn das Ziel Namibia heißt. Die besten Reisetipps.

Namibia - Cover
Atemberaubende Motive rund um das "Matterhorn Afrikas" Foto: Andrea Schröder

Da liegt er, der König der Savanne. Verschlafen hebt er den mächtigen Kopf ein wenig. Und das so nah am (offenen!) Jeep, dass man meint, man müsste nur die Hand ausstrecken – und könnte ihm die trockenen Grashalme aus der Löwenmähne zupfen. Der Löwe und - etwas im Hintergrund - seine drei Gefährtinnen im jetzt bereits goldgelben Sonnenlicht: Man müsste nicht fotografieren, und würde diesen Moment trotzdem nie vergessen.

Namibia
Eine Safari ist für viele Namibia-Besucher der Höhepunkt der Reise Foto: Kristian Dowling

Reisen. Und Fotografieren.

Hat man das Hier und jetzt demütig mit allen Sinnen erfasst, greift man schließlich doch noch zum Smartphone, um das Ereignis festzuhalten. Wie bitte - zum Smartphone? Richtig. Während andere Safari-Teilnehmer Taschen voller Fotoausrüstung mit sich herumschleppen, passt unsere Kamera in die Hosentasche. Sie ist Bestandteil und vielleicht wichtigstes Kaufargument des Huawei P30 Pro. Im Frühjahr auf den Markt gekommen, punktet es zwar auch mit langer Akku-Laufzeit und Top-Design. Aber deswegen haben wir das P30 Pro nicht den weiten Weg mit nach Namibia genommen. Wir wollen wissen, was die gehypte Leica Quad Kamera wirklich drauf hat. Ein Profi hilft uns dabei: Kristian Dowling. Ein Fotograf, dem die Celebritys vertrauen (Katy Perry, Robert Downey Jr.), ausgezeichneter Foto-Reporter, Leiter von Fotografie-Workshops und Leica-Botschafter. Wie heißt es so schön: Lernen von den Besten!

>>> Fotografieren wie ein Pro: Die 8 besten Tipps und Tricks von Kristian Dowling

Namibia
Kristian Dowling - Profi-Fotograf und Leica-Botschafter Foto: Andrea Schröder

Die Reise

Wenn Adri Roets über sein Heimatland spricht, werden seine Augen feucht. Der Familienvater aus Walvis Bay, Manager im internationalen Fishing-Business und gelegentlicher Tour-Guide hält Namibia schlicht für "heaven on earth". Seit acht Generationen leben die Roets, "white Namibians", im westafrikanischen Staat. Überzogener Patriotismus? In Namibia wirkt Pathos irgendwie angemessen. Zu grandios ist der Sonnenuntergang hinter pittoresken Felsen. Zu niedlich die kleine Eule im Baum vor der Terrasse der Lodge. Zu erhaben der funkelnde Sternenhimmel beim Campen im Quasi-Nichts. Selbst das Fahren auf schier unendlichen Pisten mit dem Jeep geht einem nicht auf die Nerven: Da, ein Warzenschwein wedelt am Straßenrand mit seinem Quastenschwanz! Und ist der Vogel dort im Geäst der allgegenwärtigen Akazien nicht ein Hornbill? Dann diese riesigen Termitenhügel, die aussehen wie verunglückte Experimente an der Töpferscheibe. Man kommt aus dem Schauen - und Staunen - nicht heraus.

Das sauberste Land Afrikas

Über das riesige Land mit der wahnwitzig niedrigen Bevölkerungsdichte - 2,82 Bewohner pro Quadratkilometer - ließen sich endlos Fakten anführen. Die wichtigsten: Elf Volksstämme besiedeln die Region seit Menschengedenken. Die San, von deutschen Kolonialisten als "Buschmänner" bezeichnet, gelten als Urvolk. Sechs Prozent der Einwohner sind weiß, Nachfahren der Europäer, die sich sich ab dem 17. Jahrhundert in "Deutsch-Südwest Afrika" niederließen. Von Südafrika wurde Namibia 1990 unabhängig und ist seither eine präsidiale Demokratie. Namibia führt seit Jahren die Liste der saubersten Länder Afrikas an, gilt als arm, aber aufstrebend, sicher und wurde erst heuer von internationalen Tourismusexperten zum "besten Reiseziel für Safari und Wildtiere" gekürt.

Zahlreiche Foto-Motive

Weil es keine Zeitverschiebung gibt, startet das Abenteuer recht ausgeruht. Noch in der Hauptstadt Windhoek gibt es die erste von vielen weiteren "Photo Oppotunities". Mitglieder des San-Volksstammes lassen sich von uns porträtieren, es ist ihre Einnahmequelle. Kristian Dowling nimmt ihnen - und uns - die Scheu. "Ihr müsst dafür sorgen, dass sich eure Models wohl fühlen, aber zeigt euch auch selbstbewusst als Fotografen." Erst zögerlich, dann etwas bestimmter, instruieren wir die San-Frauen, denn auch Licht und Schatten, Hintergrund und Fokus müssen passen, damit ein gelungenes Porträt entsteht. Eine Landschaft zu fotografieren, hält dagegen wieder ganz andere Herausforderungen bereit. Ob in den Dünen von Sandwich Harbor oder auf den Felsen der Spitzkoppe: Es zahlt sich aus, sich mit den vielen Funktionen der P30 Pro-Kamera zu beschäftigen. Mit HDR oder ohne, Pro Modus oder Blende: Dank Kristians Tipps sehen unsere Fotos jetzt (fast) aus wie vom Profi. Bei der Safari probieren wir schon richtig viel aus. Den müden Löwen habe ich trotzdem lieber auch in meinen Erinnerungen abgespeichert und nicht nur am Smartphone.

Namibia
Weekend Style-Chefredakteurin Andrea Schröder Foto: Kristian Dowling

5 Reisetipps für Namibia-Reisende

  • Erste Station Windhoek Die Hauptstadt (320.00 Einwohner, 20 Prozent der Geamtbevölkerung) macht eine ruhigen, sicheren Eindruck - auch wenn das Armutsgefälle in der Stadt hoch ist. DIE Anlaufstelle für Abenteuer in Namibia: Bocian Safaris www.namibia.com.pl (auch englischsprachig!)
  • Safari im Erindi Wildschutzgebiet Gute zwei Stunden Autofahrt entfernt liegt eines der größten privaten Reservate Afrikas. Es gehört einem mexikanischen Milliardär und beherbergt unter anderem die "Big Five". Preisbeispiel "Old Trader‘s Lodge": 3 Übernachtungen inklusive Halbpension pro Person im Doppelzimmer: EUR 510,– (TUI).
  • Sternenhimmel über Spitzkoppe Um rund 700 Meter überragt das "Matterhorn Namibias" die Umgebung. Die Entstehung: Im Laufe von Jahrmillionen verwitterte das umgebende Deckgestein, nur der beständigere Granit blieb erhalten.
  • Wüstenabenteuer in Sandwich Harbour (Walvis Bay) Unvergessliche Erlebnisse: Mit dem Jeep erst den kilometerlangen Strand, dann die Dünen der Namib-Wüste bezwingen. Tipp: www.mola-namibia.com, Tour ca. EUR 110,- pro Person.
  • Swakopmund Breiter Sandstrand, Palmen und das "The Strand Hotel" (Doppelzimmer ca EUR 280,-/Nacht) im Kolonialstil: Hier lässt es sich gut erholen, auch wenn das Wasser mit maximal 16 Grad Celsius zu kalt zum Baden ist.

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