Vier Morgenrituale, die dick machen

Der Morgen läuft bei den meisten von uns routiniert ab. Das ist gut, doch manche Morgenrituale bremsen den Stoffwechsel gehörig. Das macht sich schon bald auf der Waage bemerkbar.

Müde Frau im Bett
Tageslicht hilft beim wach werden und kurbelt den Stoffwechsel an Foto: megaflopp/iStock/Thinkstock

1. Zu langes Schlafen 

Geht dass denn überhaupt? Zu viel schlafen? Ja, und es ist alles andere als gut für unseren Körper. Denn zu viel Schlaf ist für unsere Figur genauso schlecht wie zu wenig. Menschen die mehr als zehn Stunden im Tag pro Bett verbringen, weisen laut einer Studie von "PLOS One" einen höheren BMI-Wert auf als jene, die sieben bis neun Stunden schlafen. Umgekehrt ist aber auch zu wenig Schlaf schädlich. Je nach eigenen Befinden sollte ein erwachsener Mensch deswegen rund sieben bis acht Stunden schlafen, um den Stoffwechsel optimal zu unterstützen. 

2. Sich im Dämmerlicht fertig machen 

Helles Licht am Morgen ist meist ziemlich unangenehm für unsere Augen. So kommt es, dass wir im Halbdunkel in die Küche schleichen und einen Kaffee trinken, bevor wir überhaupt richtig wach sind. Kein Licht aufzudrehen oder durch die Fenster zu lassen ist aber vor allem beim Aufstehen eine schlechte Idee. Denn nur mit hellem Licht werden wir richtig wach. Tageslicht weckt uns nicht nur auf, sondern sorgt auch dafür, dass unser Stoffwechsel angekurbelt wird und die Kalorienverbrennung in Gang kommt.

3. Kein Frühstück essen 

Schon unsere Großeltern wussten: Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages. Ohne einem gesunden und ausgewogenen Mahl in der Früh ins Büro zu hetzen und bis zum Mittagessen nichts zu sich zu nehmen, ist nicht nur für unsere Konzentrationsfähigkeit, sondern auch für unser Körpergewicht schlecht. Laut Experten ist ein reichhaltiges Frühstück mit ungefähr 600 Kalorien perfekt, um fit in den Tag zu starten. Denn die Mahlzeit am Morgen wirkt sich auf das Essverhalten des gesamten Tages aus. Mit einem Frühstück vermeiden Sie außerdem Heißhungerattacken. 

4. Nicht aufbetten 

Über das Bettenmachen am Morgen gibt es zahlreiche Mythen. Einerseits soll man sein Bett nicht sofort nach dem Aufstehen wieder aufbetten, da sich sonst Bakterien leichter ausbreiten können, andererseits symbolisiert diese Geste aber ein kleines Erfolgserlebnis. Denn es wird davon ausgegangen, dass es Menschen, die ihr Bett machen, leichter fällt, gewisse Regeln einzuhalten und sie auch beim Essen disziplinierter sind.

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