Mann versuchte mit 22.000 SMS ein Dankeschön zu erzwingen

Weil er für Renovierungsarbeiten gern ein "Dankeschön" von seiner Ex-Freundin gehört hätte, bombardierte ein Franzose seine Verflossene mit SMS und Anrufen: Binnen 10 Monaten verschickte der Mann rund 22.000 Textnachrichten – ob sich das ausgezahlt hat?

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Stalking kann auf unterschiedlichen Ebenen passieren – unter anderem telefonisch oder per SMS. Foto: Thinkstock

Stalking nach Beziehungsende ist kein Einzelfall. Doch nun sorgt ein besonders skurriler Fall von Trennungs-Terror für Gesprächsstoff: Ein Franzose bombardierte seine Ex-Freundin mit insgesamt 21.807 SMS und Anrufen, weswegen er nun zu zehn Monaten Gefängnis verurteilt wurde. Das absurde Tatmotiv: Wie stern.de berichtet, wollte der 33-Jährige bloß, dass sich die Frau für getätigte Renovierungstätigkeiten bei ihm bedankt.

Teures Dankeschön

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Wenn SMS zum Psychoterror werden. Foto: Thinkstock
Über zehn Monate hinweg belästigte der Mann seine Verflossene täglich mit unzähligen Anrufen und Textnachrichten. Das Stalking hörte jedoch erst auf, als sich seine Ex bei einem von einem Mediator organisiertem Treffen für die Arbeit bedankte. "Im Nachhinein sage ich mir, dass das dumm war", gestand der Verurteilte vor Gericht bezüglich seines Verhaltens.

Die späte Reue bringt nix: Neben der 10-monatigen Haftstrafe muss der Franzose 1.000 Euro Bußgeld zahlen, wird nun psychiatrisch behandelt und muss sich von seiner ehemaligen Freundin fernhalten. Ob das "Dankeschön" den Aufwand wirklich wert war? Wohl kaum. Der Ex des Mannes wäre aber auch kein Zacken aus der Krone gefallen, hätte sie sich eher bedankt. So schwierig kann das doch nicht sein.

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