Nicht mit mir: Die 10 absurdesten Kundenbeschwerden

Am 15. März ist Weltverbrauchertag. Konsumenten haben Rechte und das ist gut so. Diese zehn Kandidaten sind mit ihren Reklamationen aber einen Schritt zu weit gegangen – oder ist es in Ordnung, sich über zu viel Sand am Strand zu beklagen?

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Alles lassen sich die Kunden nicht gefallen Foto: HbrH/iStock/Thinkstock

Den Weltverbrauchertag verdanken wir John F. Kennedy, der überzeugt davon war, dass jeder Verbraucher das Recht hätte, vor irreführender Werbung und vor gefährlichen Medikamenten geschützt zu werden, sowie aus einer breiten Produktpalette auswählen zu können. Damit die Konzerne aber überhaupt auf Kundenwünsche eingehen können, braucht es Feedback – zum Glück sind die meisten Menschen nicht beschwerdefaul und posaunen ihren Unmut laut heraus. Diese zehn sind allerdings ein wenig über das Ziel hinausgeschossen.

Das liebe Geld

Post vom Finanzamt – da freut sich niemand. Besonders dann, wenn man anstelle einer erhofften Gutschrift eine saftige Nachzahlung erhält. Na zum Glück kann man sich beschweren.

"Mein Steuerbescheid muss falsch sein, denn ich hatte eine Einkommenssteuererstattung beantragt. Ihr Steuerbescheid endet aber mit einer Nachzahlung. Damit bin ich nicht einverstanden. Bitte nehmen Sie diesen zurück."

Winke, winke

Auch das Sozialamt hat mit teilweise skurrilen Beschwerden zu kämpfen, manche davon sind biologisch gar unmöglich.

"Gegenüber von uns ist ein Heim für gebärende Mütter. Eine Gebärmutter lag im Fenster und winkte mir freundlich zu."

Wie unfair

Das Leben ist hart und oft nicht fair. Der Meinung war wohl auch ein Urlauber, dem der Flug nach England wohl zu lange dauerte.

"Neun Stunden von Jamaica nach England? Die Amerikaner brauchen aber nur drei Stunden, das ist unfair!"

Der Weg ist das Ziel

Soll man den Urlaub genau durchplanen oder sich einfach treiben lassen? Diese Urlauber kamen wohl unvorbereitet an ihr Ferienziel, waren aber auch nicht bereit, spontan zu schauen, was der Tag so bringt.

"Weil die Straße zum Resort so uneben war, konnten wir den Reiseführer nicht lesen und konnten uns so über viele Dinge nicht ausreichend informieren. Deshalb hatten wir weniger Spaß."

Sand, nichts als Sand

Kennedy war überzeugt, dass man nicht mit unlauterer Werbung getäuscht werden darf. Da versteht man diese Beschwerde ja fast schon wieder.

"Der Sand sah nicht so aus wie in der Broschüre. Dort sah er weiß aus, unserer Meinung nach war er aber gelb."

Überhaupt scheinen manche Urlauber Probleme mit dem lieben Sand zu haben:

"Der Strand war viel zu sandig. Als wir ins Zimmer kamen, mussten wir alles putzen."

Schmeckt nicht

Interessanterweise scheinen sich die Menschen besonders im wohlverdienten Urlaub gerne zu beschweren – oder sie starten einfach komplett uninformiert in das große Abenteuer. So auch dieser kulinarisch heikle Indienreisende.

"Ich war in Goa, Indien. Dort war alles mit Curry gewürzt, das war schrecklich. Ich mag keine scharfen Speisen."

Haustiere auf Anfrage

Darf man den eigenen Vierbeiner mit ins Hotel bringen? Bevor viele Hotels eine Pauschalerlaubnis erteilen, möchten sie zuerst einmal eine persönliche Anfrage. Liest man diese Reaktion, muss man aber vielleicht über eine Umformulierung nachdenken …

"Welche Haustiere bieten Sie denn an?"

Hose verlegt

Wie teuer es werden kann, wenn man eine Hose nicht mehr findet, musste eine Reinigungsfirma erfahren. Ein Richter in Washington verklagte das Unternehmen auf mehr als 67 Millionen Dollar, da seine geliebte Hose nicht mehr aufzufinden war. Wie die beiden Parteien sich einigten, ist nicht ganz klar.

Gefährliches Heißgetränk

An Kaffee verbrüht man sich gerne – auch McDonalds nahm an dem Heißgetränk erheblichen Schaden. Schon mehrmals wurde der Konzern von Kunden verklagt, die sich gefährliche Verbrennungen zugezogen haben. Bis zu 500.000 Dollar musste das Unternehmen schon Entschädigung zahlen. 

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