Am Ziel vorbei: Die 10 lustigsten GPS-Pannen

Immer dem Navi nach? Lotst einen das Navi normalerweise verlässlich an den nächsten Urlaubsort, führt es einen manchmal in die Irre – mit teils gefährlichen Folgen.

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Straßenkarten sind manchmal zuverlässiger als das Navi Foto: g-stockstudio/iStock/Thinkstock

Vor dem Start erst mal die Straßenkarte studieren oder den Beifahrer als Lotsen heranziehen? Seit GPS gehört das der Vergangenheit an. Eine Wohltat für alle, die hin und wieder rechts mit links verwechseln. Nur zeigen diese zehn Beispiele, dass man auch dem Navi nicht allzu blind vertrauen sollte!

1. Auf Tauchstation

Drei japanische Touristen in Australien planten einen Ausflug nach North Stradbroke Island. Eine Insel, genau. Das Navi des Mietautos lotste die Gruppe aber nicht etwa zur nächsten Fähre, sondern durch die Bucht Moreton Bay. Da Ebbe war, konnten die Touristen den Strand und den Meeresgrund befahren. Nach rund 45 Metern jedoch wurde der Untergrund immer sandiger und das Auto blieb stecken. Als dann auch noch die Flut kam und der Wasserspiegel stetig stieg, erkannten die Touristen, dass sie sich wohl doch nicht auf einer Straße befanden, überließen das Auto den Wellen und eilten zu Fuß an Land.

2. In Fußgängerzone stecken geblieben

In Villach wurde ein Urlauber aus Bayern Opfer seines Navis. Er war auf der Suche nach dem Hauptplatz und fuhr folgsam den Anweisungen des Navis hinterher. Die Gassen im Zentrum wurden enger und enger, bis es für den Mercedes schließlich zu eng wurde und das Auto in einer Gasse stecken blieb. Der Fahrer musste durch den Kofferraum aus dem Auto klettern, um das Auto musste sich die Feuerwehr kümmern.

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Nicht immer ist jede Gasse für jedes Auto breit genug Foto: Photozek07/iStock/Thinkstock

3. Pilgerreise ins Nirgendwo

Lourdes ist einer der bekanntesten Wallfahrtsorte der Welt. Millionen Menschen pilgern jährlich dorthin und viele davon reisen mit dem Auto an. Nur werden viele Gläubige vom Navi nicht zum Wallfahrtsort, sondern in das 93-Einwohner zählende Dörfchen Lourde gelotst, das 90 Kilometer von Lourdes entfernt ist. Alle zwei Tage erreichen verirrte Pilgerer das kleine Lourde, erzählt der Bürgermeister.

4. Plattgemacht

Eine Navi-Panne mit gravierenden Folgen: In den USA wurde ein Unternehmen mit dem Abriss eines Hauses beauftragt. Das Navi weiß den Weg zum Einsatzort und das Gebäude wurde ruck zack dem Erdboden gleichgemacht. Nur leider war es das falsche und der Besitzer des Hauses plötzlich obdachlos.

5. Am Rand entlang

In den USA wollte eine Gruppe von 25 Touristen vom Bryce Canyon zum Grand Canyon fahren und folgte den Anweisungen des Navis des ersten Autos, das die Wagenkolonne anführte. Man wunderte sich zwar etwas über die holprige Straße, aber nun gut, das Navi würde schon recht haben. In der mondlosen Nacht schlug die Gruppe ihr Lager auf – um an nächsten Morgen nur einen Meter von einem tödlichen Abgrund entfernt aufzuwachen.

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Erst bei Sonnenaufgang sahen die Tourisen den Abgrund Foto: bluejayphoto/iStock/Thinkstock

6. Brücke gesperrt – und zwar immer

In England im Örtchen Spalding gibt es eine Brückenabsperrung, die anscheinend aber in keinem Navi verzeichnet ist. Denn immer wieder verirren sich Lkw-Fahrer bis vor die Brücke und können dann weder die Brücke passieren, noch wenden. Nach mehr als 60 Vorfällen brachte die Polizei Warntafeln an – mit mäßigem Erfolg.

7. 1.200 Kilometer Umweg

Dem Navi kann man hier nicht die Schuld geben, wohl aber dem Busfahrer. Der sollte nämlich 50 belgische Skifahrer nach La Plagne in den französischen Alpen bringen. Als er die Route ins Navi eingab, bedachte er aber nicht, dass es in Frankreich mehrere Orte mit diesem Namen gab und fuhr unbeirrt nach Süden. Erst bei Toulouse bemerkte der Fahrer sein Versehen und kehrte Umweg. Auf den Umweg von 1.200 Kilometern hätten die Skifahrer gewiss gerne verzichtet.

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Skifahrerparadies: La Plagne in den Alpen  Foto: Yola Watrucka/iStock/Thinkstock

8. Direkt auf den Golfplatz

Ob da das Navi oder doch der Vodka Schuld hatten? Eine Amerikanerin jedenfalls bugsierte ihr Auto zielsicher in die Sandgrube eines Golfplatzes. Den Polizisten erzählte sie mit starker Alkoholfahne, dass einzig und allein das Navi Schuld an diesem kleinen Irrweg hatte.

9. An den Abgrund

In Yorkshire wurde ein Mann von seinem Navi beinahe in tödliche Tiefen getrieben: Er fuhr einen schmalen, immer steiler werdenden Pfad entlang. Unwohl fühlte er sich dabei nicht, er vertraute dem Navi blind. Erst als die Schnauze des BMW und die Vorderräder bereits über den Rand der Klippe hingen, vertraute der Fahrer doch eher wieder seinem Hausverstand und sprang schleunigst aus dem Wagen.

10. Die Panzer rollen

Der Militärstützpunkt Donnington Barracks in England wird regelmäßig mit Panzern beliefert. Doch die Fahrer der Transportlaster verfehlen allzu oft ihr Ziel und steuern statt dem Militärstützpunkt das kleine Dörfchen Donnington an. Bis zu siebenmal die Woche rollen die Panzer durch das kleine Dörfchen – sehr zum Leidwesen der Einwohner.

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