Lady Gaga: Beschreibt "Do What U Want"-Video eine Vergewaltigung?

Warum das von Terry Richardson gedrehte Video zu Lady Gagas Song "Do What You Want" nicht mehr im Netz zu sehen ist? Weil es eine angedeutete Vergewaltigungs-Szene beinhaltet. Wir zeigen einen Ausschnitt aus dem Skandal-Clip.

Lady Gaga
Zu extrem: Gagas Video "Do What U Want" soll eine Vergewaltigung beschreiben. Foto: Getty Images

Ein 30-Sekündiger Video-Clip sorgt derzeit für Negativ-Schlagezeilen! Der Clip zeigt einen Ausschnitt aus Lady Gagas Video zu "Do What You Want", in dem eine Vergewaltigungs-Szene nachgeahmt wird. Der Clip war selbst Gaga offenbar zu derb, weswegen das Musik-Video sofort nach der Veröffentlichung wieder aus dem Netz genommen wurde. Warum, zeigt "TMZ".

Skandal-Video

Das Promiportal veröffentlichte eine Szene aus dem Video, das gleich aus mehreren Gründen für Kritik sorgt: Erstens ist in der Hauptrolle R.Kelly zu sehen, der in der Vergangenheit wegen Sex mit Minderjährigen in die Schlagzeilen geriet, zweitens führte Fotograf Terry Richardson Regie, der bekanntlich ein Verfahren wegen sexueller Nötigung am Hals hat. Und der dritte – und heftigste – Kritikpunkt: "Do What You Want" wird zurecht als "Werbung für eine Vergewaltigung" bezeichnet.

Vergewaltigung?

Zu Beginn des Videos liegt Gaga auf einem Krankenbett und wird von R.Kelly anästhesiert. Auf die Frage, ob sie jemals wieder laufen könne, antwortet der Sänger: "Ja, wenn du mich mit deinem Körper machen lässt, was immer ich will. Ich werde dich jetzt schlafen lassen, und wenn du wieder aufwachst, wirst du schwanger sein." Danach wird mit der ohnmächtigen Lady Gaga allerhand Schindluder getrieben. Die "New York Post" dazu: "Gaga hat ein Video, das von einem angeblichen Sex- Täter gedreht wurde, während ein anderer Sex-Täter darin vorkommt, und das alles zum Thema 'Ich tue alles mit deinem Körper, was ich will'. Das ist sprichwörtlich eine Werbung für Vergewaltigung."

Dass sie damit einen Sturm der Kritik auslösen würden, hätten sich Gaga und Terry schon vorher denken können: Gegen Richardson soll Models ein Engagement für die "Vogue" gegen sexuelle Gefälligkeiten angeboten haben. Der Skandal-Fotograf bestreitet die Vorwürfe, Lady Gaga hingegen sagt, nichts von der Sache gewusst zu haben. Wer's glaubt!

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