5 unerlässliche Pflege-Rituale nach dem Workout

Darf man eigentlich mit der Dusche nach dem Sport bis zu Hause warten oder reicht auch ein Deo zur Überbrückung aus? Wann muss man sich eincremen? Wir verraten, wie Ihre Pflege nach dem Training aussehen sollte.

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Nach jedem Workout sollte man der Körperpflege ausreichend Zeit widmen Foto: torwai/iStock/Getty Images Plus/Getty Images

Sport zaubert schöne, straffe Haut. Wie? Bewegung regt die Durchblutung an und bringt den Stoffwechsel in Schwung. Hautzellen werden so besser mit Sauerstoff versorgt. Das Ergebnis: eine reine Haut, die länger jung aussieht. Das funktioniert aber nur, wenn Sie diese fünf Pflegetipps für Sportler beachten.

1. Zuerst abkühlen, dann duschen

Viele finden Fitness-Studio-Duschen eklig, andere schämen sich, sich dort auszuziehen. Ist Ihr Heimweg aber länger als 30 Minuten lang, sollten Sie sich überwinden: Denn je länger Sie mit dem Duschen warten, desto länger haben Bakterien Zeit, sich auszubreiten. Der beste Nährboden für lästige Pickel. Direkt nach dem Workout eine schnelle Dusche zu nehmen ist allerdings auch nicht ideal. Besser: Gönnen Sie Ihrem Körper einen Moment der Ruhe und Erholung, damit er abkühlen kann. Es reichen bereits zehn Minuten. Ihr Kreislauf ist somit weniger belastet, das "Nachschwitzen" wird reduziert.

2. Kurz und lauwarm duschen

Jeder Duschvorgang wäscht hauteigene Barriere-Lipide wie beispielsweise Cholesterol und Fettsäuren aus der Haut und trocknet diese aus, wenn Sie zu lange unter der Dusche verweilen. Unser Tipp: Nach dem Sport lieber kurz und lauwarm duschen – besonders, wenn Sie am selben Tag bereits einmal geduscht haben. Ein weiterer Trick, um Ihre Haut zusätzlich zu straffen und Muskelkater vorzubeugen: Wechselduschen. Der Temperaturwechsel von warm auf sehr kalt zurück fördert die Regeneration. 

3. Nur mit Wasser duschen

Schweiß ist wasserlöslich. Fall Sie es also einmal eilig haben sollten, und es schnell gehen muss, genügt es nach dem Sport, nur die geruchsbelasteten Stellen des Körpers mit Wasser oder einem milden Duschgel zu reinigen. Achten Sie auf einen hautfreundlichen pH-Wert - ideal ist 5,5.

4. Gesicht gründlich reinigen

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Nach jedem Workout sollte man der Körperpflege ausreichend Zeit widmen Foto: YakobchukOlena/iStock/Getty Images Plus/Getty Images
Beim Sport werden Giftstoffe ausgeschwitzt, und die Poren weiten sich. Das wiederum bedeutet leichtes Spiel für Eindringlinge wie Bakterien - Fitnessgeräte sind voll davon - und abgestorbene Hautschüppchen. Die Folge: verstopfte Poren und Pickel. Tipp: So lange das Gesicht noch erhitzt ist, nutzen Sie die geweiteten Poren, um eine Tiefenreinigung durchzuführen. Mit einem Gel oder Schaum gelingt das besonders gründlich. 

5. Körper gut eincremen

Auch wenn es nervig sein mag, noch eine Bodylotion ins Fitness-Studio mitzuschleppen, die Haut wird es Ihnen danken. Denn ganz egal, wie kurz und kalt Sie duschen und wie mild die Duschpflege ist, hauteigene Schutzfette werden immer abgespült. Damit Ihre Haut nicht austrocknet, gilt es, diese zu ersetzen. Hier kommt die Bodylotion ins Spiel. Für das Gesicht verwenden Sie am besten eine mattierende Creme, um glänzende Stellen zu vermeiden, die durch das Nachschwitzen entstehen können. Für den restlichen Körper zu feuchtigkeitsspendenden und beruhigenden Körpercremen oder Ölen greifen.