Freiheit: Was Kinder in den 90ern noch durften!

Die Zeiten haben sich geändert, nicht wahr? Und NATÜRLICH war früher auch alles besser - sagt zumindest jede Generation... Wenn wir zumindest an die 90er denken, waren Kinder beispielsweise viel freier als davor oder danach.

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Die Pflicht eines jeden verliebten Mädels Foto: Jupiterimages/liquidlibrary/Thinkstock

Wir waren damals nicht ganz so ernährungsbewusst, das Internet war nur ein minimaler Bestandteil unseres alltäglichen Lebens und Fernsehsendungen mussten nicht obligatorisch unseren IQ erhöhen. Was das genau bedeutet und was Kindern in den 90ern noch erlaubt war, lesen Sie hier.

1. Her mit dem ungesunden Zeug!

So ziemlich alles, was heute als ungesund gilt, durften Kinder früher schlemmen – sei es roher Teig während des Kekse-Backens, Cola, massenhaft Schokolade (NICHT die mit 90 % Kakao-Anteil) und Tiefkühlpizza. Auch Kaugummi-Schlucken wurde damals noch praktiziert. Hauptsache es schmeckte.

2. Am Schoß oder als Beifahrer

Vermutlich jedes Kind ist in 90ern am Schoss von Mama oder Papa Auto gefahren – meist auf irgendeinem Parkplatz oder am Feld. Außerdem hatte man mit extra hohem Kindersitz als Beifahrer das Sagen.

3. Sinnloses Fernsehen  

Wenn man heute schon fernsieht, dann muss die Sendung einen intellektuellen Mehrwert haben. Damals war das egal! Gleich nach der Schule haben die besten Zeichentrick-Serien begonnen – angefangen bei „Mila Superstar“ über „Sailormoon“ bis hin zu „Tom & Jerry“. Sie waren geistig nicht besonders anspruchsvoll, aber genial!

4. Internet ohne Begrenzung

Heute ist es unabdingbar, das Internet kindersicher zu machen – zu viele schädliche Inhalte scharen sich im World Wide Web zusammen. In den 90ern war „Kindersicherung“ nur in Bezug auf das Familienauto oder einige Haushaltsgeräte ein Begriff, so konnten wir frei im Netz surfen, ohne auf Gefahren zu stoßen. Ehrlich gesagt suchte damals auch kaum jemand nach bedenklichem Content...

5. Mit Geschwistern raufen

In den 90ern war es handelsüblich, mit den Geschwistern zu raufen und sich die Köpfe einzuschlagen. Natürlich hat Mama nach dem gefühlt 14-stündigen Geplärr auch damals den ernsten Spaß kurz vor ihrem Burnout unterbrochen, ohne sich allzu viele Gedanken über pädagogisch wertvolle Richtlinien zu machen.

6. Lange aufbleiben

Ein gesunder Schlafrhythmus war früher noch nicht so wichtig, so durften Kinder oft lange aufbleiben und fernsehen oder sonst irgendetwas spielen. Die Schlafdefizite konnten sie am Wochenende aufholen.

7. Unsichere „Spielplätze“

Sicherheit ist bei Kindern das A und O. Doch in den 90ern wurde dieser Begriff noch etwas freier verwendet. Kinder durften auf Bäumen kraxeln, ohne einen Schutzhelm zu tragen und auch so mancher Spielplatz war nicht immer 100 prozentig sicher. Kinder konnten durch die Nachbarschaft herumstrawanzen und dreckigen Schnee essen.

8. Anrufen & auflegen

"Dürfen" ist in diesem Punkt vielleicht das falsche Wort, denn kein Kind hat um Erlaubnis gefragt, aber sie KONNTEN damals noch ihren Schwarm oder eine ihnen unsypmathische Person vom Haustelefon anrufen und wieder auflegen, denn eine Telefonnummererkennung war früher schon moderne Technik und daher eine Seltenheit. Natürlich geht das mit dem Handy jetzt auch, aber wer macht das heutzutage schon?

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