Frühjahr-Sommer 2019: Karo bleibt Kult

Auch 2019 bleiben Outfits im Karo-Look unverzichtbar. Vor allem die Frühjahr/Sommer-Mode ist von dem legendären britischen Glencheck-Muster geprägt. Wie es am besten zur Geltung kommt.

junge Frau mit Karohemd und Sonnenbrille
Von lässig bis elegant - Karo bleibt modern Foto: max-kegfire/iStock/Thinkstock

Egal ob klassisch oder mit Oversized-Schnitten neu interpretiert, Karo ist aus der Mode nicht mehr wegzudenken. Wer es lieber bunt mag, wird bei diesem Trend ebenfalls auf seine Kosten kommen: das klassische Design in knalligen Farben peppt jeden Style auf. Erlaubt ist was gefällt! Besonders trendy: lässige Karobluse zur Jeans kombiniert oder die elegante Business-Kombi in Schwarz-Weiß.

Karo schwarz weiß Kombi
Mit einer eleganten schwarz-weiß-Kombi topmodern ins Büro Foto: Camera Press/picturedesk.com

Tausende Jahre Karo

Von Jacke über Hose bis hin zu Accessoires wie Tasche und Kappe: Das viereckige Muster zieht seine Spuren. Der älteste Karostoff ist bereits 4.000 Jahren alt. Man könnte vermuten, dass dieser Fund aus einem schottischen Grab stammt, sind doch die Schotten für ihre traditionellen Kilts mit Karo bekannt. Entdeckt wurde das modische Relikt aber bei einer Mumie in China.

Karo-Kombis

Wer besonders mutig ist kann mehrere Karomuster kombinieren. Bei diesem Style empfiehlt es sich aber, die unterschiedlichen viereckigen Designs aus einer Farbwelt zu kombinieren. Sonst wird das Gesamtbild schnell zu unruhig und wirkt wild und unstrukturiert. Einzelne Karo-Teile mit einfarbigen Teilen kombiniert sind dagegen für jeden etwas. Wer es lieber ruhiger mag, kann mit unauffälligen Nude-, Braun- und Rot-Tönen nichts falsch machen.

Frau mit Karorock lang und knalligem Oberteil
Karomuster in Kombination mit knalligen Farben ist nächstes Jahr angesagt Foto: Camera Press/picturedesk.com

Zeitloser Klassiker

Dass Karo ein zeitloser Klassiker ist, in den es sich langfristig zu investieren lohnt, zeigt sich daran, dass das Muster bereits in der Biedermeier-Zeit modern war. Modehistoriker bestätigen, dass in dieser Zeit das Karo-Design als schick galt. Man bezeichnete es als quadrierten Stoff. In den damaligen Modezeitschriften beharrte man darauf, dass diese unschön wären, und die Damen von Welt sich besser Pastelltönen zuwenden sollten. Doch die modebewussten Frauen ließen sich nicht abschrecken und erfreuten sich weiterhin an den markanten Mustern, die oft und gerne mit Blumenmustern kombiniert wurden. Selbst der Walzerkönig und Komponist Johann Strauss folgte dem Karo-Trend und trug sehr gerne Pepita-Anzüge. In diesem Sinne: Alles Karo!