Jennifer Lawrence über Hacker-Angriff: Nacktfotos waren für Nicholas Hoult

Jennifer Lawrence äußert sich erstmals öffentlich zu dem Nacktfoto-Skandal. Sie spricht über die emotionalen Narben, die der Hacker-Eingriff auf ihrer Seele hinterließ, und verrät, für wen die privaten Aktbilder eigentlich gedacht waren.

Jennifer Lawrence
Jennifer Lawrence spricht mit der "Vanity Fair" über Nackfoto-Skandal. Foto: JULIEN WARNAND / EPA / picturedesk.com

Anfang September wurde Jennifer Lawrence neben vielen anderen prominenten Frauen Opfer eines Hackers, der sich Zugriff auf ihre Privatfotos – viele zeigen die Stars nackt und in kompromittierenden Posen – verschaffte und auf dem Webportal "4chan" veröffentlichte. Jetzt äußerte sich Lawrence im Interview mit der "Vanity Fair" zum ersten Mal öffentlich zu dem Nacktfoto-Skandal, der sie emotional sehr mitgenommen hat.

Lawrence: "Das ist ein Sexualverbrechen"

Für Jennifer Lawrence war der Hacker-Angriff eine Form des sexuellen Missbrauchs. "Es ist kein Skandal. Es ist ein Sexualverbrechen. Es ist ein sexueller Verstoß. Es ist widerlich", sagt Jennifer Lawrence und fordert härtere Gesetze. "Es ist mein Körper und es sollte auch meine Wahl sein", so die 24-Jährige über den Eingriff in ihre Privatsphäre. Der "Hunger Games"-Stars geht auch mit den Internetseiten, auf denen die Nacktbilder zu sehen waren, hart ins Gericht. "Das Gesetz muss dafür geändert werden, und auch wir müssen uns ändern. Man muss diese Webseiten zur Rechenschaft ziehen", meint sie.

Fotos für Nicholas Hoult

Jennifer Lawrence, Nicholas Hoult
Lawrence und Hoult waren vier Jahre lang zusammen. Foto: PHT / EXPA / picturedesk.com

Außerdem erklärt Lawrence, warum es überhaupt Nacktfotos von ihr gibt und für wen die intimen Aufnahmen eigentlich gedacht waren: Nämlich für ihren Ex-Freund Nicholas Hoult. "Ich war vier Jahre lang in einer liebevollen, gesunden und großartigen Beziehung. Es war eine Fernbeziehung und entweder dein Freund schaut sich Pornos an, oder er schaut auf dich."

Das Schlimmste an der Sache sei für die Schauspielerin gewesen, die Geschichte ihrem Vater zu erklären. "Glücklicherweise hat er gerade Golf gespielt, also war er in einer guten Verfassung." Schön zu sehen, dass Jennifer Lawrence ihren witzigen Charme nicht verloren hat und es schafft, die Sache dennoch irgendwie mit Humor zu nehmen.

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