Werners Auto-Blog: Quo Vadis, Heckscheibe?

Viele Autos, die ich derzeit für Testfahrten in die Hand gedrückt bekomme, haben Heckscheiben, die eher als Guckloch oder Bullauge durchgehen. Das hängt unter anderem mit den dicken C-Säulen, schräg abfallenden Hecks und anderen Designelementen zusammen. Resultat: eben schlechte Sicht nach hinten.

Heckscheibe Auto USA 629077616 Getty Images
Das waren noch Aussichten ... Foto: Tatsuo115/iStock/Getty Images Plus/Getty Images

Derzeit bestopfen Hersteller jedes Auto mit Hightech bis zum Umfallen. Rückfahrkameras, Beep-Beep-Parksensoren, Totwinkel-Warner, Riesenscreens und was weiß ich noch alles steckt schon in fast allen Neuwagen.

Ein Gadget wurde aber vergessen. Nun ist es so, dass ich doch gerne in einen Rückspiegel schaue. Nicht, um mich zu schminken oder meine Falten zu begutachten, eher um einen Überblick zu haben.

Wie wäre es also mit einem Bildschirm als Rückspiegel, der den gesamten Verkehr hinter meinem Auto über eine Kamera am Heck aufnimmt? Dann wären mir auch Heckscheiben in Türspiongröße recht. Ein Feature, welches durchaus Sinn machen könnte. Vorausgesetzt, der "Spiegel-Screen" stürzt nicht ab! Dann lieber doch einen analogen Spiegel, der immer funktioniert.

Werner Christl
Motor-Ressortleiter Werner Christl Foto: Weekend Magazin

Autos sind seine Leidenschaft. Diese hat Werner Christl, der studierter Pädagoge ist, zu seinem Beruf gemacht. In seinen Betrachtungen und Kommentaren widmet sich der langjährige Motor-Ressortleiter des Weekend Magazins den täglichen Herausforderungen im Leben eines Autofahrers.

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