Warum uns Hund und Katz tierisch guttun

Haustiere bereichern unser Leben und wirken sich nachweislich positiv auf unsere körperliche und psychische Gesundheit aus. Da verzeiht man das ein oder andere Haar in der Wohnung gerne.

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Freunde fürs Leben Foto: KosamtuIi/iStock/Thinkstock

Wer Hund, Katze oder ein Kaninchen an seiner Seite weiß, hat nicht nur einen treuen Freund fürs Leben, der einem nie im Stich lassen würde, sondern fördert auch seine Gesundheit. Und das nicht nur durch regelmäßiges Gassigehen mit dem vierbeinigen Freund. Haustiere beeinflussen unser Wohlbefinden auf unterschiedliche Art und Weise. 

1. Besseres Herz-Kreislaufsystem

Klar, wer einen Hund hat, der muss damit auch regelmäßig Gassi gehen, egal, wie das Wetter ist. Wer täglich eine schön große Runde mit seinem Vierbeiner dreht, unterstützt sein Herz-Kreislaufsystem und behält auch leichter sein Gewicht. Die Bewegung an der frischen Luft macht munter und regt den Stoffwechsel an. Auch das Immunsystem ist weniger anfällig auf Infekte. 

2. Weniger Allergien

In Studien konnte gezeigt werden, dass Kinder, die mit Haustieren aufwachsen, weniger anfällig für Allergien sind. Dies liegt daran, dass in Haushalten mit Haustieren eine andere Bakterienzusammensetzung zu finden ist, als in Haushalten ohne Tiere. Diese Bakterienstämme haben einen positiven Einfluss auf Heranwachsende und Allergien im Alter sind weniger wahrscheinlich. 

3. Niedrigerer Blutdruck

Man muss, um die positive Wirkung eines Haustieres zu erfahren, nicht einmal das Haus verlassen. Die bloße Anwesenheit eines Haustieres (oder das behagliche Schnurren der Katze) genügt, um den Blutdruck sowie die Herzfrequenz nachweislich zu verringern. Wer diesen Effekt noch verstärken möchte, sollte das geliebte Tier am besten ausgiebig streicheln – das freut dann Herz und Tier.

4. Nie wieder einsam

Der beste Freund des Menschen muss nicht automatisch ein Hund sein. Auch wenn man mit einem Hund im Freien häufiger angesprochen wird, verringert auch eine Katze, ein Hamster oder Kanarienvogel in den eigenen vier Wänden das Gefühl der Einsamkeit. Mit dem behaarten – oder gefederten – Freund kann man sich wunderbar unterhalten und all seine Sorgen loswerden. Dazu kommt, dass das Tier von einem abhängig ist. Das erzeugt im Menschen das Gefühl, wichtig zu sein und gebraucht zu werden. Auf Senioren hat das Halten von Haustieren in diesem Fall eine besonders wichtige positive Auswirkung, da sie so auch noch im hohen Alter Verantwortung übernehmen können. 

5. Stress? Was ist das?

Weniger Stress dank Bello und Co.! Der Körper schüttet in Anwesenheit eines Tieres weniger Adrenalin oder Cortisol aus, mit Stresssituationen kann man so souveräner umgehen und einfacher meistern. Aus diesem Grund empfehlen Wissenschaftler beispielsweise die Anwesenheit eines Bürohundes – das ganze Team ist so meist entspannter. Natürlich sollte dabei aber niemand Angst vor Hunden haben, dann wäre der Effekt ein ganz gegenteiliger. 

6. Ein tröstender Blick

Kummer, Sorgen? Dann kann der aufmunternde Blick des eigenen Tiers ein Segen sein. In Studien konnte gezeigt werden, dass Tiere einen tröstenden Einfluss auf uns Menschen haben. Besonders Scheidungskinder profitieren von einem Hund, der als unparteiischer Dritter eine beschützende und tröstende Funktion einnimmt. 

7. Gut für die Entwicklung

Kinder, die mit Haustieren groß geworden sind, sind laut Untersuchungen besser in der Lage nonverbale Kommunikation zu verstehen. Ebenso haben diese Kinder meist weniger soziale Konflikte in der Schule. Durch die Verantwortung, die sie durch das Haustier bekommen, sind sie sozial kompetenter und treten oftmals als Streitschlichter auf.