Top 5: Die härtesten Jobs der Welt

Genervt über den Achtstundentag im Büro? Wer sich gern über defekte Klimaanlagen und kaputte Kopierer beklagt, sollte froh sein, nicht einen dieser fünf Knochenjobs zu haben.

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Apnoetaucher gehen an ihr Limit Foto: mihtiander/iStock/Thinkstock

Bestimmte Arbeiten benötigen eine besondere Ausbildung, andere sind hingegen leicht zu erlernen, erfordern aber Kraft und einiges an Überwindung. Hier fünf der härtesten Berufe der Welt.

1. Apnoe-Taucher

Beim Apnoe-Tauchen befinden sich die Taucher minutenlang ohne Sauerstoff unter Wasser. Was viele heutzutage als Freizeitbeschäftigung betreiben, ist für viele Menschen beruflicher Alltag. In Japan beispielsweise wird diese Art des Tauchens besonders von Frauen betrieben. Sie werden Ama, Meerfrauen, genannt und tauchen auch im 12 Grad kalten Wasser nach Muscheln. Pension? Fehlanzeige, auch mit fast 80 Jahren bestreiten manche Frauen so ihren Lebensunterhalt.

2. Astronauten

Von den Tiefen des Wassers in die Weiten des Weltalls: Wer bei der Nasa Astronaut werden will, muss neben Mut und Entdeckerdrang auch noch jede Menge Know-How mitbringen. Ein Bachelorabschluss in Mathematik, Ingenieurwesen, Technik oder in einem anderen naturwissenschaftlichen Fach ist Pflicht, mindestens drei Jahre lang Jetpilot muss man auch gewesen sein und  dann sollte man natürlich noch den Astronautentest bestehen. In Europa bei der ESA sind die Anforderungen etwas anders: Ein Studium in Physik oder Ähnlichem muss sein, allerdings braucht nur der künftige Pilot Flugerfahrung mitzubringen. Dafür sind Englischkenntnisse ein Muss und älter als 37 darf man auch nicht sein. Augenmerk liegt auf den psychologischen Tests, der Merk- und Orientierungsfähigkeit und der Belastbarkeit. Alle Brillenträger dürfen sich übrigens freuen: Bis zu zwei Dioptrien darf man haben und auch Zahn-Inlays sind erlaubt.

3. Feuerwehrleute

Sie sind die Retter in der Not, haben aber selbst unter ihrem Beruf stark zu leiden. Feuerwehrmänner müssen nicht nur körperlich absolut fit sein, sie brauchen auch eine starke Psyche. Dazu kommt auch noch eine hohe gesundheitliche Belastung: Studien konnten zeigen, dass Feuerwehrleute öfters an Krebs erkranken, da sie über die Haut die bei Bränden entstehenden giftigen Stoffe aufnehmen.

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Feuerwehrmänner bringen sich selbst täglich in Lebensgefahr Foto: gorodenkoff/iStock/Thinkstock

4. Hochseefischer

Die harte Arbeit als Hochseefischer ist gut bezahlt, doch der Job hat es in sich. Meist muss man drei Wochen am Stück durcharbeiten, täglich folgen auf sechs Stunden Arbeit sechs Stunden Pause. Eiskalte Temperaturen und ein rutschiger und schaukelnder Arbeitsplatz fordern ihren Tribut: Jährlich sterben weltweit an die 24.000 Fischer.

5. Stuntmänner und –frauen

Sie sorgen dafür, dass die Actionszenen im Film auch gut rüberkommen, den Schauspielern aber nichts passiert. Die körperlichen Anforderungen haben es in sich und die Körperbeherrschung muss groß sein – schließlich weiß man nie, ob man für den nächsten Film schwimmen, klettern oder eine Treppe runterfallen muss. Körperliche Fitness allein reicht aber nicht, etwas Schauspieltalent ist auch gefragt, damit der Zuschauer nicht merkt, wann in einer Szene der Schauspieler mit einem Stuntman ausgetauscht wurde.