8 Gründe, morgens sein Bett zu machen

Nicht der perfekte Haushalt ist das Ziel, wenn man jeden Morgen sein Bett aufschüttelt, sondern es tut vor allem unserer Psyche gut! Wer sich jeden Morgen Zeit für dieses kleine Ritual nimmt, ist selbstbewusster und erfolgreicher.

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Wer jeden Tag sein Bett macht, ist glücklicher Foto: GeorgeRudy/iStock/Thinkstock

Morgens wird das Bett gemacht – das bekommen nicht nur Kinder zu hören, sondern auch der ehemalige Navy-Seal McRaven, der nun als erfolgreicher Buchautor arbeitet, ist der Meinung: Wer morgens sein Bett macht, kann die Welt verändern. Wie bitte? Wie soll mein gemachtes Bett dabei helfen, das Müllproblem der Erde zu lösen? Ganz einfach: Es geht nicht um das Aufschütteln der Bettwäsche an sich, sondern um die strikte Einhaltung eines ganz konkreten Morgenrituals. Denn wer sich eisern daran hält, behält auch in hektischen Zeiten einen klaren Kopf und kann schwierige Situationen besser meistern. Denn wie man mit kleinen Aufgaben umgeht, hat Auswirkungen darauf, wie man große Herausforderungen meistert. Hier acht ordentlich überzeugende Gründe, von nun an jeden Morgen sein Bett zu machen. 

1. Erfolgserlebnis

Wer jeden Morgen aufsteht und sofort sein Bett macht, hat bereits die erste Aufgabe des Tages in Nullkommanichts erfolgreich abgehackt! Na wunderbar, so einfach kann man sich ein Erfolgserlebnis verschaffen. Von nun an fängt ein neuer Tag also nicht mehr damit an, sich kraftlos und müde zur Kaffeemaschine zu schleppen, sondern man kann bereits einige Minuten nach dem Aufstehen voller Stolz von sich behaupten: Heute habe ich schon etwas erreicht!

2. Mehr Energie und Selbstbewusstsein

Der Tag hat also gut begonnen – so kann es gerne weitergehen. Wer in der Früh durch das Aufbetten gleich aktiv eine Handlung ausführt, hat nicht nur mehr Energie und wird schwungvoller durch den Tag gehen, sondern steigert auch sein Selbstbewusstsein. Denn wer kleine Aufgaben so souverän und routiniert löst, der kann ganz gewiss – immer schön Schritt für Schritt – auch Großes schaffen.

3. Die Produktivität wird gesteigert

Die erste Aufgabe des Tages ist abgehakt. Wunderbar, weiter zur nächsten! Durch das feste Morgenritual beginnt man ganz automatisch am Morgen seine To-do-Liste abzuarbeiten. Die nachfolgenden Aufgaben gehen so leichter von der Hand, denn wir wissen ja: Aller Anfang ist schwer. Wer weiß, vielleicht findet man ja dermaßen Gefallen an einem gemachten Bett, dass man auch gleich noch die Küche aufräumt … und den Kleiderschrank … und die Garage …

4. Besser organisiert

Sie sind klassische Chaot? Vergessen Termine, verschusseln den Schlüssel und wo ist eigentlich schon wieder dieses Handy? Wer kann bei solchen Problemen schon daran denken, sein Bett zu machen … Sollten Sie aber! Sie werden sehen: Beginnen Sie damit, regelmäßig morgens die Bettdecken aufzuschütteln, werden sie seltener nach ihrem Handy suchen müssen (ok, vielleicht auch einfach deshalb, weil Sie es abends mit ins Bett genommen haben und es Ihnen nun beim Aufbetten entgegenfliegt), aber es ist schon so, dass ein strukturiertes Morgenritual und eine gewisse Ordnung in der Wohnung helfen, auch den Geist zur Ruhe kommen zu lassen. Ist erst einmal die Hektik draußen, kann man sich besser organisieren und man wird damit beginnen, den Schlüssel stets in die dafür vorgesehene Schlüsselschale zu legen, seine Termine verlässlich im Handykalender zu speichern und dieses dann auch stets griffbereit zu haben, sodass man die Erinnerung ja nicht überhört.  

5. Mehr Erfolg

Eine Studie mit 68.000 Probanden ergab eindeutig: Wer morgens sein Bett macht, ist erfolgreicher. Die Wahrscheinlichkeit, ein Haus zu besitzen und einen erfüllenden Job zu haben steigt, wenn man fleißig sein Bett macht. Auch achteten die Bettenmacher mehr auf ihre Gesundheit und gingen so regelmäßig trainieren. 

6. Man ist glücklicher

Die bereits erwähnte Studie ergab außerdem, dass Menschen, die ihr Bett machen, glücklicher sind. 71 % konnten mit Freude von sich behaupten, glücklich zu sein. Bei denen, die morgens einfach nur aus dem Bett fallen und bei der Haustür rausstürmen, waren es 62 %, die zufrieden waren. Vielleicht auch deswegen, weil sie in der morgendlichen Hektik Schlüssel und Handy mal nicht vergessen hatten …

7. Routinen geben Sicherheit

Routinen wirken beruhigend auf das Gehirn. Vorgänge, die automatisch ablaufen, prägen sich tief in das Hirn ein und wir müssen nicht mehr großartig darüber nachdenken. Deswegen ist es auch so schwer, schlechte Gewohnheiten abzulegen. Aber Routinen haben eben auch ihre Vorteile: Sie schenken uns Sicherheit, geben unserem Tag eine Struktur und bieten uns so stets etwas, an das man sich halten kann. 

8. Man schläft abends besser

Und zu guter Letzt: In einem gemachten Bett schläft es sich gleich viel besser! Ein ordentliches Bett wirkt einladender und man findet einen erholsameren Schlaf. So ist man dann wieder wunderbar dafür gerüstet, den neuen Tag schwungvoll und voller Selbstbewusstsein zu meistern. 

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