Das sind die fünf geheimsten Orte der Welt

Es gibt Orte auf der Welt, die Normalsterbliche nicht besuchen dürfen oder nicht einmal kennen. Wir stellen Ihnen die geheimsten Orte der Welt vor.

Vatikan von oben
Der Vatikan von oben Foto: Banause/iStock/Thinkstock

1. Die geheimen Archive des Vatikans

Nur wenige Meter über den vor der Öffentlichkeit verborgenen Dokumenten befindet sich die berühmte Sixtinische Kapelle, die jedes Jahr zahlreiche Besucher in den Vatikan lockt. Aber nur wenige davon wissen, was sich direkt unter ihren Füßen befindet: der mysteriöseste Raum des Vatikans. Wir Normalsterbliche kennen die aus zahlreichen spannenden Filmen und Büchern geheimnisvollen Archive des Vatikans. Diese Schatzkammer ist jedoch nicht zugänglich - nur wenige auserwählte Historiker und der Papst bekommen diese Räume zu sehen. Darin befinden sich Dokumente, die Geschichte schrieben und diese veränderten. 1612 richtete Papst Paul V. das sogenannte Archivum Secretum Apostolicum Vaticanum als Privatarchiv ein. Seitdem gilt dieses als die zentrale Sammelstelle aller wichtigen Papiere der katholischen Kirche. Insgesamt befinden sich hinter den mit einer feuerfesten Metalltür verschlossenen Räumlichkeiten rund 15 Millionen Seiten.

2. Mekka

Mekka, die wichtigste Pilgerstadt der Muslime, ist natürlich nicht grundsätzlich geheim, erlaubt ist der Zutritt jedoch nur Menschen mit muslimischem Glaubensbekenntnis. Die saudi-arabische Stadt gilt neben Medina als das Zentrum des Islam. Das wohl markanteste und bekannteste Gebäude ist die Kaaba, ein quaderförmiges Gebäude im Inneren der Moschee. Es gilt als das Haus Gottes und damit auch als Heiligtum des Islams. Wenn Muslime beten, egal von wo aus, richten sie sich immer Richtung Kaaba aus. 

Mekka
Der heilige Kaaba in Mekka Foto: Zurijeta/iStock/Thinkstock

3. Mezhgorye

Auf den ersten Blick wirkt die russische Stadt Mezhgorye idyllisch und ruhig - weite Felder und Wiesen, schöne Wälder und die Berge dahinter. Doch der Schein trügt. Denn das Gebirge im südlichen Ural, welches mit 1.640 Meter der höchste Berg der Region ist, beheimatet einen gigantischen Bunker. Entstanden ist dieser Komplex angeblich zwischen 1964 und 1982, zu jener Zeit, als Leonid Iljitsch Breschnew die Sowjetunion regierte. Die sogenannte Jamantau-Basis, auch als Area 51, bekannt, dient der Entwicklung neuer militärischer Technologien. Der atomsichere Bunker bietet angeblich Platz für bis zu 60.000 Personen und wird auf 650 Quadratkilometer geschätzt. Der genaue Standort ist der unterirdischen Räume ist jedoch nicht bekannt.

4. Ni'ihau

Ni'ihau ist die kleineste bewohnte Insel in Hawaii. Wunderschöne Küsten, einsame Strände, seltene Tierarten im Dschungel und riesige Palmen – es klingt wie ein Urlaubsparadies. Wer dieses erkunden will, den müssen wir leider enttäuschen, denn für Außenstehende ist das Betreten der Insel strengstens verboten. Der Grund dafür? Im Jahr 1941 besetzten die Insassen eines japanischen Militärflugzeugs eine Woche lang die Insel und terrorisierten deren Einwohner. Der damalige US-amerikanische Präsident Franklin D. Roosevelt soll die einsame Insel sogar einmal als UN-Hauptsitz in Betracht gezogen haben. Davon hatten die Einwohner aber schnell die Nase voll und erwirkten, dass die Insel Einheimischen vorbehalten bleibt. 

Insel Ni´ihau Hawaii
Die wunderschöne Insel Ni´ihau Foto: Marcin_P_Jank/iStock/Thinkstock

5. Club 33

Dass in ganz Disneyland Alkohol verboten ist, ist nur ein Gerücht. Denn es gibt einen Ort, an dem die Spirituosen nur so fließen - im Club 33, einem Privatclub im Vergnügungspark. Woher genau der Name Club 33 kommt ist strittig. Die einen sagen, der Club wurde nach seiner Adresse - 33 Royal Street New Orleans Square benannt. Andere wiederum geben an, dass der Name jene 33 Sponsoren des Disneyland ehrt, die diesen Club einst ins Leben riefen. Tatsache ist, dass man diesen ominösen Club nur besuchen darf, wenn man eine Mitgliedschaft hat. Und diese ist teuer. Sehr teuer. Voraussetzung dafür ist eine 14 Jahre dauernde Wartezeit, eine "Einschreibgebühr" von rund 50.000 Dollar und nach Aufnahme in den Club eine jährliche Spende von rund 15.000 Dollar.