Jo-Jo, Tamagotchi & Co: Freizeittrends im Wandel!

Jede Dekade ist von einer eigenen Unterhaltungsart geprägt, die Massen von Fans anzieht. Was seit den 1960ern bis heute in Sachen Freizeitvergnügen besonders populär war, haben wir uns wieder in Erinnerung gerufen.

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Beschäftigung am Schulhof Foto: Pavel Losevsky/Hemera/Thinkstock

Ob in der Schule, zu Hause oder im Freien: Es gibt immer neue Dinge, die die arbeits- oder schulfreie Zeit schöner machen. Hier sind die Freizeittrends im Wandel!

1960: Jo-Jo

Spaß kann so simpel sein. Das beweist das Jo-Jo, bestehend aus zwei runden Scheiben, die auf der Schnur am Mittelsteg auf- und ausgewickelt werden. Stundenlang hätten wir unser Jo-Jo federn lassen können, bis die Profis mit faszinierenderen Tricks uns die Zuschauer stahlen. Der Kampfgeist war dann bei jedem Kind und Teenie geweckt. Heute ist das Jo-Jo schon Kult!

 

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1970: Pong

Absolut JEDER Mensch hat das Computerspiel „Pong“ von Atari gespielt, auch lange nach den wilden 70ern. Es war das erste Videospiel, das einen weltweiten Erfolg verbuchen konnte. Sie erinnern sich an das minimalistische, virtuelle Tischtennisspiel: Ein weißer Punkt bewegt sich am schwarzen Bildschirm hin und her, die senkrechten Striche als Schläger müssenihn abwehren, sonst bekommt der Gegner den Punkt. Einfach (und) genial!

1980: Pac-Man

Auch zehn Jahre später gab es ein ähnliches Spiele-Phänomen: Pac-Man! Kennen Sie jemanden, dem der Name unbekannt ist? Eben. Die gelbe puck-förmige Figur fraß sich durch die Punkte-Straße in einem Labyrinth und wurde von kleinen Geistern verfolgt. Nur wenn Pac-Man eine „Energiepille“ fraß, konnte er für eine bestimmte Zeit selbst die Monster verfolgen. Waren alle Punkte verspeist, erreichte man das nächste Level. Was für ein Spaß! Für alle, die nicht zu den damaligen PC-„Nerds“ gehörten, gab es den Rubik-Würfel zur Unterhaltung.

1990: Tamagotchi

Neben dem Sticker-Sammelwahn in allen Schulen, war auch das Tamagotchi ein täglicher Begleiter. Täglich vor allem aus dem Grund, weil das digitale Haustier sterben würde, wenn man es "alleine" ließ und nicht füttern, damit spielen oder schlafen legen würde. Das virtuelle Küken entwickelte nach und nach seine eigene Persönlichkeit und meldete sich zu unterschiedlichen Zeiten, um seine Bedürfnisse auszudrücken. Ein guter Test, um zu sehen, ob das eigene Kind schon bereit für ein echtes Haustier war.

 

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2000: Facebook

Ab der Jahrtausendwende änderte sich alles: Spaß, Freizeit – im Grunde das ganze Leben – wurde ins Facebook gepackt. Die Kommunikation fand zum Großteil virtuell statt, Fotoalben waren passé (dafür gab es eine mit Bildern gefüllte Timeline, die der ganzen Welt zugänglich war) und besonders trendig war es, lustige Videos miteinander zu teilen. Der Trend hat sich inzwischen von Facebook auf WhatsApp verlagert.

2010: Drohnen, Pokémon Go & Fidget Spinner

Nach der großen Social-Media-Welle kam auch nach und nach die Ernüchterung. „Früher war alles besser“ – damit meinen wir die analoge Welt, in der Menschen noch real erreichbar waren. Das hatte was! Nichtsdestotrotz war auch diese Dekade von unterschiedlichen „Spielzeugen“ geprägt. Durch Drohnen waren die schönsten Videoaufnahmen aus der Vogelperspektive möglich, Pokémon Go zwang sogar Bewegungsfaule ins Freie und die derzeit stark gefragten Fidget Spinner verlangen viel Fingerfertigkeit ab. Besonders lange wird dieser letzte Trend jedoch nicht halten. Mal sehen, was die Zukunft bringt...

 

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