Switch on: 10 spannende Dinge übers Fernsehen

Am 21. November ist der Tag des Fernsehens. Da weiß man ja schon, wie man den heutigen Abend verbringen könnte: Natürlich vor dem Flat-TV. Denn Röhren sind schon lange out … Doch macht so ein TV-Abend auch glücklich?

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Am 21. November ist TV-Tag Foto: scanrail/iStock/Thinkstock

Den Fernseher einschalten und sich durch hunderte Programme zappen, kommt uns völlig normal vor. Dabei war das nicht immer so – Zimmerantenne, Testbild und Röhrenkasten lassen grüßen!

1. Das erste Programm

In Deutschland wurde 1935 das erste reguläre Fernsehprogramm gesendet. In Österreich geht der Rundfunk zwar auch auf die 1920-er Jahre zurück, doch nach dem Anschluss wurde er aufgelöst und erst 1945 wieder als RAVAG (Radio Verkehrs AG) wiedergegründet, über den allerdings die Besatzungsmächte herrschten. Der eigenständige österreichische Fernsehbetrieb wurde erst 1955 mit der Gründung des ORF aufgenommen.

2. Drei Stunden täglich

Der durchschnittliche Österreicher schaut täglich rund 186 Minuten lang fern! Das ist ein Anstieg, 2016 waren es noch 178 Minuten täglich. Am meisten wird übrigens am Sonntag auf der Couch gelümmelt und TV geguckt. Wenig überraschend: Im Winter wird mehr ferngesehen als im Sommer. Am wenigstens schauen wir im Juni, Juli und August.

3. Second Screen

Einfach nur Fernsehen? Machen heutzutage die wenigstens, meistens macht man noch etwas nebenher – und das muss nicht Chips essen sein. 86 Prozent der Österreicher gaben an, dass sie neben der TV-Nutzung auch mit ihrem Tablet oder Smartphone hantieren.

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Fernsehen und Tabletnutzung gehen Hand in Hand Foto: YakobchukOlena/iStock/Thinkstock

4. Flatscreen

Die Österreicher investieren in Technik. Mittlerweile haben 97 Prozent der Haushalte einen Flatscreen, 67 Prozent haben ein Gerät mit Full HD-Standard.

5. Größte Fernseher

Der größte Fernseher hat eine Bildschirmdiagonale von 280 Zentimetern und kostet 100.000 Euro. Wer sich den leisten kann, hat gewiss auch das Wohnzimmer, wo er diesen Fernseher problemlos aufstellen kann.

6. Fernseher im Schlafzimmer?

Für viele ein absolutes No-Go ist der Fernseher im Schlafzimmer. In der Tat schauen auch die meisten Menschen im Wohnzimmer, nur rund zehn Prozent stellen sich ein Gerät ins Schlafzimmer.

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Im Schlafzimmer ein TV-Gerät?  Foto: Jovanmandic/iStock/Thinkstock

7. Der am meisten gezeigte Film

Ist nicht "Dinner for One", auch wenn ohne diesen Film das neue Jahr vermutlich nicht beginnen würde, sondern "Ein Fisch namens Wanda", eine Kriminalkomödie aus dem Jahr 1988. Auf Platz zwei landet "Sissi – Schicksalsjahre einer Kaiserin".

8. Die am längsten ausgestrahlte Serie

Heutzutage machen Streamingdienste dem klassischen Fernsehen gehörig Konkurrenz. Doch das Format "Meet the Press" lässt das kalt. Das amerikanische Polit-Talkmagazin ist nämlich die am längsten ausgestrahlte Fernsehserie der Welt. Seit 1947 läuft sie jeden Sonntagmorgen auf NBC News. Die "Pressestunde" in Österreich hat aber auch ein beachtliches Alter vorzuweisen, sie gibt es seit 1979.

9. Fernsehen macht unglücklich

Was gibt es angenehmeres, als am Feierabend einfach auf die Couch zu fallen und sich vom Fernseher berieseln zu lassen. So muss Entspannung! Doch wirklich glücklich macht uns das nicht. John Robinson von der Universität Maryland befragte 30.000 Amerikaner und stellte fest: Nach Freizeitaktivitäten wie Lesen, Sport, Konzertbesuche usw. waren alle Befragten glücklicher. Nach dem Fernsehen hingegen sank das Glücksgefühl ab. Kurze Zeit mag das Fernsehen also entspannend wirken, auf lange Zeit gesehen macht zu viel TV-Konsum jedoch unglücklich. Vielleicht sollte man besser mal mit Freunden ins Kino gehen.

10. Die Qual der Wahl

Früher gab es zwei Programme – und die sendeten nicht einmal 24 Stunden. Heute liegt der Durchschnitt der frei empfangbaren TV-Sender bei mehr als 70, Programme gibt es rund 410. Diese Auswahl mag einen auf dem ersten Blick erfreulich erscheinen, doch Schweizer Forscher fanden heraus: Je mehr Sender wir empfangen, desto negativer wirkt sich das Fernsehen auf unseren Gemütszustand aus. Stundenlanges Zappen sollte man wohl besser sein lassen …

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