7 Elternweisheiten: Erkenntnis kam spät aber doch

„Jo, jo“, geben die jungen Österreicher als Antwort auf die gutgemeinten Ratschläge ihrer Eltern, die sie vielleicht oder eher nicht befolgen werden. Die Älteren unter uns wissen heute, dass sich diese Weisheiten irgendwann bewahrheiten...

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Es ist erst Herbst... Foto: Mkovalevskaya/iStock/Ingram Publishing/Thinkstock

Eltern sind weise – das Alter und ein wenig Magie hat sie zu kleinen Wahrsagern ausgebildet. Sie wissen im Grunde genau, was wir wann brauchen, obwohl wir in dem Moment überhaupt nicht d’accord sind. Blicken wir jetzt jedoch zurück, müssen wir zugeben, dass sie tatsächlich immer ins Schwarze getroffen haben. Hier die klassischen Situationen.

1. Laute Musik

„Hör’ nicht so laut Musik, sonst hörst du irgendwann gar nichts mehr“, so die liebe Mama, die den Heavy Metal, der aus unseren Kopfhörern herausgeschmettert wurde, deutlich mitgenießen konnte. Heute müssten wir bei jedem Gespräch nach jedem Satz nachfragen – tun es jedoch nur bei jedem zweiten, weil wir uns schämen...

2. Schal & Mütz’

„Zieh’ dir doch eine Mütze und einen Schal an, sonst verkühlst du dich!“ Ähm, sicher NOT! Das passt schließlich nicht zum Outfit oder ist bei dem Traum-Immunsystem unnötig... Eine Woche Bettlägerigkeit war das Geschenk vom lieben Karma.

3. Das geht vorbei

Wenn wir einmal Liebeskummer hatten oder generell eine schlechte Phase, wussten die Eltern, dass die Probleme irgendwann nicht mehr bedeutsam sein würden. „Die Zeit heilt alle Wunden“, erklärten sie, auch wenn wir gerade die große Liebe verloren hatten. Und sie hatten Recht! Heute sind wir sogar froh um die Trennung...

4. Für immer und ewig Party

Als Teenies gab es nur einen Fokus: Disco/ Festl/ Pub oder sonst etwas, wo man Party machen konnte. „Irgendwann wirst du die Nase voll davon haben“, meinten die Großen. Was wissen die schon, die sind total langweilig aufgewachsen, dachten wir. Wie naiv wir doch waren...

5. Freundschaft auf Zeit

Vor allem empathische Mütter wussten, welche unserer damaligen besten Freundinnen uns ein Leben lang begleiten würden und welche nicht. Zumindest sind wir nicht aus komplett allen Wolken gefallen, als sich die eine oder andere Freundschaft dann doch in Luft aufgelöst hat.

6. Zu Ruhe kommen

Unsere Eltern kennen uns und unseren Freizeitstress, der, wie schon erwähnt, aus vielen Partys besteht. „Ruh’ dich wiedermal richtig aus. Damit tust du dir selbst einen Gefallen", hieß es oft. Wir dachten: „Schlafen kann ich, wenn ich alt bin“, doch Anfang-Mitte 30 lernen wir ausreichenden Schlaf richtig zu schätzen und geben ihm gegenüber so manchen Abendevents sogar den Vorzug.

7. Ab in die Schule

„Mach’ die Schule/ Uni fertig“! Was uns den letzten Nerv geraubt hat, hat sich gelohnt. Zwar noch immer kein Einstein, dafür sind wir in der Lage, über jedes gesellschaftsrelevante - und oft auch wissenschaftliche - Thema mitzureden.

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