E-Schnäppchen: Fünf Tipps für den Gebrauchtkauf

Wer mit dem Gedanken spielt, sich ein E-Bike anzuschaffen, für den ist die Gelegenheit jetzt im Herbst besonders günstig.

E-Bike - Cover
Im Herbst sind E-Bikes günstig wie nie Foto: jk78/iStock/Thinkstock

Bereits jetzt werden die neuen ­Modelle für die kommende Saison angeliefert. Das bedeutet, dass Platz geschaffen werden muss. Daher ist der Herbst eine günstige Zeit für den E-Bike-Kauf. Top-Bikes sind zu guten Konditionen zu erstehen. Preisreduktionen um 300 bis zu 700 Euro sind durchaus möglich. Aber Achtung: Laut Allgemeinem Deutschen Fahrrad-Club ­beträgt der Wertverlust ­bereits bei einem normalen Fahrrad bei Neukauf 20 ­Prozent. Bei einem E-Bike liegt der Wertverlust aufgrund der sich ­rasant weiter entwickelnden Technik möglicherweise noch höher. Der Blick auf den Gebrauchtmarkt kann sich also lohnen.

Fünf wertvolle Tipps für den Gebrauchtkauf:

  1. Akku mustern: Der Akku ist das Herzstück eines E-Bikes. 500 bis 1.000 Ladezyklen sollten hochwertige Akkus meistern können. Im Zweifelsfall kann man das vom Fachmann überprüfen lassen.
  2. Die äußeren Werte: Der Akku sollte optisch in einem einwandfreien Zustand sein. Der Rahmen des Bikes darf keine Risse aufweisen.
  3. Blick ins Serviceheft: Ein Pedelec oder E-Bike wird wie ein Auto mit einem Service-Heft geliefert. Sind die Termine eingehalten worden, kann der Käufer sicher sein, dass Verschleißteile, wie Bremsbeläge, Reifen, Kette und Schaltung entsprechend erneuert wurden.
  4. Probefahrt: Bei der Probefahrt sollte man sich Zeit lassen und ganz genau hinhören. Klappert irgendetwas? Wenn ja, kann man das Problem orten? Was würde eine Reparatur kosten?
  5. Klarheit bei rechtlichen Fragen: Bei Privatverkäufen besteht keine gesetzliche Gewährleistung. Bei einem gewerblichen Händler sieht das anders aus.