Diese Schüler kennt jeder aus seiner Schulzeit!

Zuerst haben wir Ihnen alle Lehrertypen, mit denen sich jeder während der Schulzeit herumgeplagt hat, in Erinnerung gerufen. Auch Schüler sind wahre Perlen und bedürfen einer eigenen Kategorisierung. Deren haben wir uns gerne angenommen.

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Sitzenbleiber holt Schlaf nach Foto: Jetta Productions/Digital Division/Thinkstock

Die gute alte Schulzeit! Fällt Ihnen auch zu jedem dieser Schülertypen eine Anekdote ein? Nostalgie pur!

1. Der Schleimer

Er ist der Zweitschlimmste unter den Klassenkameraden, denn seine guten Noten verdient er sich hauptsächlich mit seinen kilometerweiten Schleimspuren (warum so viele Lehrer auf diese Anbiederung hereinfallen, ist uns immer noch ein Rätsel...) Er steht nie für die Klasse ein, wenn das Ärger bedeuten kann, sondern ist immer auf der Seite der Lehrer. Dass er dabei seinen Ruf schädigt, scheint sekundär. Er will den Autoritätspersonen immer gefallen und redet ihnen daher nach dem Mund. Furchtbar! Heute ist er vermutlich der Handlanger seines Chefs.

2. Der Streber

Für die Streber ist die Schule tatsächlich für die Bildung da. So pauken sie tage- und nächtelang, um mit ihren Einsern zu brillieren. Die Streber sind interessanterweise immer auch die, die folgenden weltbekannten, aufmerksamkeitslechzenden Satz äußern: „Oh Gott, ich hab nichts gelernt – ich habe sicher einen ‚Fünfer’!“ Nun raten Sie mal, welche Note es tatsächlich war... Heute ist er vermutlich Banker oder Rechtsanwalt.

3. Das Genie

Im Gegensatz zum Streber, lernt das Genie WIRKLICH nichts und schließt dennoch als Einserkandidat ab. Dafür bekommt er von seinen Mitschülern Respekt – vor allem aber deswegen, weil er dem Streber zum Trotz kein Tamtam um Noten macht. Er ist bodenständig, ehrlich und entweder ein stiller Beobachter oder ein aufgeschlossener, vorlauter Scherzkeks. Heute gibt er sich vermutlich mit intellektuellen Menschen ab, die ihn sehr schätzen und arbeitet als Chemiker oder Universitätsprofessor.

4. Der Rebell

Er ist cool, kritisch und lässt sich mit Lehrern gerne auf Diskussionen ein, denn Provokation ist sein Hobby. Er hat keine Angst davor, sich bei Pädagogen unbeliebt zu machen und deswegen schlechte Noten zu kassieren – er ist sich selbst lieber treu als problemlos durch die Schulzeit zu gleiten. Das ist langweilig. Engstirnigkeit und Konformität sind seine großen Feinde, gegen die er sich wehren will, auch wenn Konsequenzen folgen. Wo kein Risiko, da kein Spaß.

5. Der Sitzenbleiber

Der Arme hat es nicht so mit dem Lernen und gibt sich lieber amüsanteren Dingen wie Partys oder Computerspielen hin. Oft holt er auch Schlaf im Unterricht nach, weniger deswegen, weil er müde ist, sondern weil ihn die Inhalte langweilen. Er muss sich jedes Jahr aufs Neue Nachprüfungen stellen und trägt immer das höchste Risiko, sitzen zu bleiben – setzt dieses auch meist um. Nichtsdestotrotz hält er sich wacker bis zur Matura und geht schlussendlich auch als Gewinner aus der Schule. Doch eines ist gewiss: Studieren wird er nie!

6. Der Klassenliebling

Notenmäßig liegt er im guten Mittelfeld, doch vom Beliebtheitsgrad her ist er der Erstplatzierte. Er hat eine humorvolle, nette Art, wird meist zum Klassensprecher gewählt und versteht sich wundersam mit allen Mitschülern (und sogar mit den Lehrern). Das wird sich vermutlich bis heute nicht geändert haben. Er ist der lebende Beweis, dass Optimismus ein glücklicheres Leben zur Folge hat. Heute hat er nach wie vor viele Freunde, denn sein soziales Umfeld ist ihm das Wichtigste.

7. Der Psychologe

Unglücklich verliebt? Rasend vor Wut? Ungewollt (vielleicht) schwanger? Dann ab zum Klassenpsychologen, der meist ein Mädchen ist. Bei jedem noch so kleinen Problem gehen die Mitschüler zu ihr, denn sie wissen, bei ihr ist es gut aufgehoben, sie hört einem bis am Ende zu und hat IMMER auch noch einen guten Rat. Wir danken ihr bis heute, denn wer weiß, was aus uns geworden wäre, hätten wir aus ihrer Weisheit nicht profitiert. Vermutlich arbeitet sie heute tatsächlich als Psychologin.

8. Der Clown

Seine Noten sind meistens knapp an der Bauchlandung vorbei, dafür hat er die besondere Gabe, seine Mitschüler zum Lachen zu bringen. Das genügt ihm eigentlich als Bestätigung. Er ist vor allem deswegen so beliebt bei seinen Kollegen, weil er Lehrer mit seinen frechen, unangenehmen Sprüchen in Verlegenheit bringt, ihm nichts zu peinlich ist. Dank ihm waren sogar die Mathestunden passabel.

9. Die Tussi

Ihr geht es während der Schulzeit hauptsächlich darum, den neuesten Fashion- und Beautytrends zu folgen und alle anderen, die nicht in ihr vorgefertigtes Schema passen, zu drangsalieren oder mit verachtenden Blicken zu strafen. Sie ist frühreif und macht Sachen, die alle anderen erst Jahre später kennenlernen. Meist hat die Tussi noch eine oder zwei Anhängerinnen. Heute führt sie vermutlich eine unglückliche Ehe, denn nichts und niemand ist ihr je genug.

10. Der Vergessene

Dieser Mitschüler ist nicht obligatorisch unbeliebt, aber leider so unauffällig, dass man ihn gerne mal vergisst. Ist er einmal krank, fällt das niemandem auf – erst, wenn der Lehrer die Anwesenheitsliste überprüft und feststellt, dass er schon seit sechs Stunden fehlt. „Ah ja!“ widerhallt es durch das Klassenzimmer. Er ist sonst aber ein sehr angenehmer Mitschüler.

11. Der Vollidiot

Den Zweitschlimmsten kennen Sie jetzt, doch nun zum Allerschlimmsten: dem Vollidioten der Klasse. Er war fies, der Empathie nicht fähig und liebte es, sowohl Schüler als auch Lehrer zu schikanieren, aber auf die ungute Art. Jeder war froh, wenn er den Unterricht schwänzte. Ausnahmsweise genossen wir dann die sonst unerträgliche Ruhe. Heute ist er von Beruf vermutlich Psychopath.

Und die Lehrertypen? Diese kennen auch Sie!

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