Style 2018: Die fünf heißesten Wohntrends

Nicht unbedingt brandneu, aber in jedem Fall cool. Fünf heiße Wohn-Trends, die mit Sicherheit auch im kommenden Jahr eine Rolle spielen werden.

Urban Jungle
Das nennt sich Grün-Oase! Foto: vicnt/iStock/Thinkstock

Trend 1: Urban Jungle

Zurück zur Natur, auch inmitten der Stadt, lautet die Devise. Dazu braucht man keinen Dach- oder Schrebergarten. Nicht mal unbedingt einen Balkon. Diverse Pflanzkästen (sogar vertikal an der Wand zu befestigen), Moosbilder oder sogar von der Decke hängende Blumentöpfe begrünen auch die kleinste Wohnung und verbessern das Raumklima. Und wer rein gar nichts mit Pflanzen und Blumen am Hut hat, klebt sich halt eine Dschungel-Tapete an die Wand.

Trend 2: Mid Century Style

Schwungvolle Rundungen, elegante Linien, farbenfrohe Textilien mit abstrakten Mustern – die 1950er-Jahre brachten eine Revolution im Wohndesign und frischen Wind in die damalige Alltagskultur. Und seit einigen Jahren auch in die heutige: Kaum eine Möbellinie, die nicht die autorisierten Nachbauten von Klassikern der Fifties und Sixties in ihr Programm aufgenommen hat oder bewusst den Stil von damals nachempfindet. Der nicht nachlassende Boom des Mid Century Styles hat auch einen handfesten Grund: Die Möbel von damals waren handwerklich hochwertig verarbeitet und langlebig, was auch heute wieder besonders wichtig ist.

Mid Century Style Einrichtung
Voll im Trend: Wohnen im Stil der 1950er- und 1960er-Jahre Foto: mihalis_a/iStock/Thinkstock

Trend 3: Modulmöbel

Modulmöbel gibt es schon seit Jahrzehnten auf dem Markt, vor allem für den Bürobereich. Sofas, Schränke und Regale nach dem Baukastenprinzip rücken in letzter Zeit auch fürs private Wohnen stark in den Vordergrund und sind dementsprechend besser designt und hochwertig. Der Trend zum veränderbaren Möbel ist nachhaltig und praktisch. Die Ensembles lassen sich immer wieder verändern und ergänzen. Sie passen sich problemlos den neuen Lebenslagen und Situationen an, sind umzugstauglich und erweiterbar.

Modulmöbel
Möbelsysteme, die sich beliebig erweitern lassen, sind gefragt Foto: archideaphoto/iStock/Thinkstock

Trend 4: Rattan-Möbel

Dass Rattan-Möbel wieder im Kommen sind, hieß es schon 2016 und 2017. Und jetzt behaupten wir einmal, dass man auch 2018 seine Errungenschaften aus Rattan noch nicht in den Keller wird räumen müssen. Rattan, das sind eigentlich die Lianen der asiatischen Rotangpalme, die bis zu 200 Meter lang werden. Die stabilen Stämme der Palme bilden das Peddigrohr, das man für Möbelgestelle verwendet. Es handelt sich also um ein garantiert nachwachsendes Material. Rattan-Möbel sind nicht nur leicht, sondern wirken auch optisch so, sind also ideal für kleine Räume. Natürlich erleichtern sie auch Umzüge.

Rattan Möbel
Im Outdoor-Bereich haben sich Rattanmöbel schon längst durchgesetzt Foto: runna10/iStock/Thinkstock

Trend 5: Samt

Samt und Plüsch (was in etwa dasselbe ist) waren lange Zeit total out im Wohnbereich. Höchstens bei der Oma oder im Theater ließ man sich noch auf samtenen Fauteuils nieder. Seit einigen Jahren ist das anders. Der Stoff, der in früheren Jahrhunderten der Inbegriff von Opulenz und Luxus war, ist wieder im stark im Kommen. Es besteht Grund zur Annahme, dass das Samt-Revival auch 2018 weitergeht ...

Samt Couch
Samt lässt Möbel edel wirken Foto: mihalis_a/iStock/Thinkstock