Top 5: Die besten Modeschulen der Welt

Wie wird man eigentlich Modedesigner? Ein Abschluss an einer renommierten Modeschule kann dabei helfen, seinem Traumberuf einen Schritt näher zu kommen. Weekend präsentiert die besten Modeschulen der Welt.

Royal Academy of Fine Arts Fashion Show
Abschluss-Präsentation der Absolventen der Royal Academy of Fine Arts in Antwerpen Foto: Jonas Roosens/Zuma/picturedesk.com

1. Central Saint Martin's College (London)

Stella McCartney, John Galliano, Alexander McQueen, Zac Posen etc. Die Liste ehemaliger Absolventen ist lang. Beim Saint Martin's College handelt es sich um eine der prestigeträchtigsten Modeschulen weltweit. Das Aufnahmeverfahren ist hart, nur die Talentiertesten kommen rein. Die Lehrer sind streng, die Prüfungen hart, aber sie sind effektiv – denn wer es hier schafft, kann es überall schaffen. Die Übernahmequote von "CSM"-Absolventen liegt bei 95 Prozent. Es ist die einzige Modeschule, deren jährliche Abschlussarbeiten auf der London Fashion Week gezeigt werden.

2. Parsons The New School for Design (New York)

Parsons The New School for Design, kurz Parsons, wurde im Jahr 1919 in New York City gegründet. Parsons ist die erste Universität in den USA, die kreative Studiengänge in den Bereichen Modedesign, Inneneinrichtung und Grafik-Design anbietet. Die Kurse haben das modische Ansehen der Stadt in den letzten Jahren entscheidend beeinflusst und nach vorne gebracht. Mit berühmten Absolventen wie Marc Jacobs und Donna Karan belegt die Ausbildungsstätte den ersten Platz der Kunst- und Design-Schulen in den Vereinigten Staaten und den zweiten Platz weltweit.

3. London College of Fashion

Eine weitere von vielen Modeschulen in London. Aber definitiv eine der international angesehensten der Stadt. Die University of the Arts, kurz UAL, bietet spezielle Kurse wie z. B. Cosmetic Science oder Fashion Broadcast, die man an keiner anderen Schule findet. Da liegt es nah, dass sich viele Alumnis schon während des Studiums auf bestimmte Branchen spezialisieren. Zu den Absolventen zählen etwa die Jimmy Choo-Gründerin Tamara Mellon oder Designer Michael Michalsky. Ein Berufseinstieg danach ist garantiert, da die Schule gute Kontakte zu Industrie und Medien pflegt.

4. Royal Academy of Fine Arts (Antwerpen)

Die Popularität dieser Akademie beginnt mit der Geschichte der Antwerp Six – einer Gruppe an Avantgarde-Modedesignern, die in den 1980er-Jahren ihren Abschluss machten. Noch heute bringt die Ausbildungsstätte die experimentellsten und innovativsten Modedesigner hervor. Ehemalige Absolventen sind unter anderem Peter Pilotto und Haider Ackermann. Die Royal Academy of Fine Arts ist bekannt für ihre vielen Studienabbrecher – einige können mit der Arbeitsintensität nicht umgehen, andere werden bereits im zweiten oder dritten Jahr aufgrund ihres Talents rekrutiert.

5. École de la Chambre Syndicale de la Couture (Paris)

Die École de la Chambre Syndicale de la Couture ist eine 1927 gegründete Modeschule in Paris. Sie zählt nicht nur zu einer der prestigeträchtigsten, sondern auch zu den traditionellsten Modeschulen der Welt. Mit einem starken Fokus auf echte Handarbeit sind die Couture-Kurse einzigartig. Ein Beweis sind die ehemaligen Absolventen: Valentino Garavani, Yves Saint Laurent, André Courrèges und Issey Miyake. Bleibt noch zu erwähnen, dass die École dafür bekannt ist, nur Studenten zu akzeptieren, die bereits ihren Abschluss im Fach Modedesign an einer anderen Universität absolviert haben.