Katzenberger über neue Krimikomödie: "Bevorzuge eher lustige Szenen"

Sie wurde als aufgedonnerte Blondine aus Doku-Soaps bekannt, doch inzwischen hat Daniela Katzenberger die Hauptrolle in der ARD-Krimikomödie "Frauchen und die Deiwelsmilch" gespielt. Jetzt sprach die Katze über den TV-Film, die Schauspielerei und ihre Popularität.

Kopie von Daniela Katzenberger
Daniela Katzenberger – von der  Reality-Soap zum Filmstar. Foto: Getty Images

In "Frauchen und die Deiwelsmilch" spielt Katzenberger Miri Marxer, eine clevere Bankangestellte aus der Pfalz, die dem raffgierigen Bürgermeister eine krumme Tour vermasselt. Eine Fortsetzung ist laut SWR geplant, und Katzenberger hat schon eine Idee, wie es zwischenmenschlich weitergehen könnte: "Ich glaube, im zweiten Teil verliebe ich mich in meinen Chef", sagt sie. Gegenüber der dpa sprach die Katze nun über ihre Film-Erfahrung sowie über ihre Bekanntheit.

Frage: Sind Sie denn ein bisschen aufgeregt, wenn Sie an den Sendetermin denken? Die ARD: Das sind ja doch eine Menge Zuschauer...

Antwort: Ja, aber eher, weil ich denke: Das bin ich! Ich fühle mich immer noch, als ob ich aus einem Traum geweckt werde. Ich kann mir immer noch nicht vorstellen, dass mich jemand als Schauspielerin für die ARD verpflichtet hat. Das ist für mich immer noch so - unreal.

Frage: Was für eine Rolle würden Sie denn gerne noch spielen?

Antwort: Also abgesehen von Miri Marxer würde ich gerne etwas Komödienmäßiges spielen, eher etwas Lustiges. Mir fielen auch die Szenen im Film, die lustiger waren, die lockerer waren, leichter als das ganze Rumgeflenne. Das fand ich ein bisschen schwierig.

Daniela Katzenberger
In der ARD-Krimikomödie "Frauchen und die Deiwelsmilch" spielt Daniela die Hauptrolle. Foto: ARD

Frage: Wie erklären Sie sich eigentlich Ihre Popularität?

Antwort: Keine Ahnung. Vielleicht kann mir das jemand beantworten - irgendwann mal.

Frage: In dem Krimi "Frauchen und die Deiwelsmilch" geht es ja auch ein bisschen um wirtschaftliche Zusammenhänge. Interessieren Sie sich im richtigen Leben auch für Wirtschaft, lesen Sie manchmal den Wirtschaftsteil?

Antwort: Für Wirtschaft? Ja, aber eher so die Gastronomierichtung, das Essen (lacht). "Gehe mehr in die Wirtschaft..." Eher so für Schnitzel, die es in der Wirtschaft gibt. Aber um mein Vermögen kümmere ich mich selber.

Daniela Katzenberger
Als Schauspielerin bevorzugt Damiela eher lustige Szenen. Foto: Getty Images

Frage: Und wie schaut's in echt aus mit Ihrem Verständnis rund um Zahlen und Computer? Im Film sind Sie ja fast schon so ein überirdisches Talent...

Antwort: Überirdisch nicht im realen Leben, aber ich glaube, ich kann das iPhone bedienen, und Kontoauszüge kann ich auch gut verstehen. Ich finde halt die Rolle ganz cool, weil die Miri erst so ein bisschen tussimäßig ist, und dann ab und zu in so eine Art Trance verfällt und gut rechnen kann. Sie kann dafür eigentlich nichts.

Frage: Hätten Sie auch schon mal eine Idee für eine Folge?

Antwort: Och nö. Der Herr Badura (Holger Badura, der Autor des Buchs) ist da kreativer. Es muss ja auch ARD-gerecht sein, da bin ich, glaube ich, zu flippig.

Frage: Ist denn schon sicher, wann die Dreharbeiten zum nächsten Film beginnen?

Antwort: Wir müssen erstmal die Quoten abwarten, dann schauen wir mal ob es einen zweiten Teil gibt...

"Frauchen und die Deiwelsmilch"  läuft am 10.04.2014 um 20.15 Uhr im ARD.

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