5 Dinge, die man über den Black Friday wissen muss

Die Tradition des Black Friday stammt aus den USA. Dort nutzen diesen Tag besonders viele Menschen, um die ersten Weihnachtseinkäufe zu erledigen. Auch in Österreich warten immer mehr Geschäfte am Black Friday mit spezielle Angeboten auf.

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Verlockende Rabattaktionen am Black Friday Foto: Zoonar RF/Zoonar/Thinkstock

Der Black Friday findet traditionell einen Tag nach Thanksgiving – das immer auf den vierten Donnerstag im November fällt – statt. Das verlängerte Wochenende nutzen viele zum Shoppen, und die Händler kommen Ihren Kunden in den USA dabei besonders entgegen: Verlängerte Öffnungszeiten und spezielle Rabatt-Angebote sollen noch mehr Kunden anlocken. Aus diesem Grund gilt der Black Friday auch als wichtiger wirtschaftlicher Indikator für das nahende Weihnachtsgeschäft. Wir beantworten die 5 wichtigsten Fragen:

Warum Black Friday?

Wie es zu diesem Namen kam, ist nicht vollständig geklärt, es gibt aber mehrere Theorien. Eine davon besagt, dass die Menschenmassen, die sich vor den Kaufhäusern tummelten, wie eine homogene schwarze Masse wirken. Andere Theorien sehen den Namensursprung eher im finanziellen Gewinn: Durch die hochschnellenden Verkaufszahlen an diesem Tag konnten viele Händler ein so großes Umsatzplus verzeichnen, dass sie schwarze Zahlen schrieben.

Verzeichnen die Händler wirklich mehr Umsätze?

Der Black Friday beschert den Händlern in den USA ein sattes Umsatzplus. Seit 2005 gilt dieser Tag als der umsatzstärkste des ganzen Geschäftsjahres. Dennoch gehen die Einnahmen an diesem Tag konstant Jahr um Jahr zurück. In Europa sieht die Lage wieder etwas anders aus: Hier gilt dieser Tag nicht als der umsatzstärkste - an manchen Tagen kurz vor Weihnachten – beispielsweise am 23. Dezember – wird tendenziell ein höherer Umsatz erzielt. 

Was hat Apple mit dem Black Friday zu tun?

In den USA gibt es den Black Friday seit rund 60 Jahren, im deutschsprachigen Raum machte Apple diesen Tag bekannt. 2006 bot das Unternehmen an diesem Tag das iPhone zu einem reduzierten Preis an – und viele Händler folgten in den darauffolgenden Jahren diesem Beispiel. 

Ist der Black Friday ein Online-Phänomen?

In den USA nicht. In Europa wurde der Black Friday aber besonders durch Online-Shops populär. So wurde der Black Friday ausgeweitet und beispielsweise um den Cyber Monday ergänzt. An diesem Tag werden vor allem elektronische Artikel zu einem reduzierten Preis angeboten. Mittlerweile hat dieser Tag aber auch klassische Geschäfte erreicht, und so kann man auch bei uns ordentlich sparen – aber wie viel spart man eigentlich wirklich?

Profitiere ich als Kunde wirklich vom Black Friday?

Die Werbung verspricht einem Ersparnisse im Wert von fast - 90 Prozent - das ist aber wohl leider etwas zu hoch gegriffen. Denn manche Händler berechnen diesen Rabatt auf Grundlage des unverbindlichen Verkaufspreises, den der Hersteller angibt. Um diesen Preis wird der Artikel im Laden aber nur sehr selten angeboten. Berechnet man die durchschnittliche Ersparnis also vom tatsächlich in den Geschäften vorherrschenden Preis, kann man am Black Friday meist um die 40 Prozent sparen.

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