Direkt zum Inhalt
Ein Beziehungs-Burnout kann sich negativ auf Ihren Körper auswirken - erste Anzeichen sind Stress und Heißhungerattacken
Ein Beziehungs-Burnout kann sich negativ auf Ihren Körper auswirken - erste Anzeichen sind Stress und Heißhungerattacken
Zinkevych/iStock/Getty Images Plus/Getty Images

8 Anzeichen, dass Ihnen Ihre Beziehung nicht gut tut

06.05.2021 um 05:17, Izabela Lovric
min read
Achterbahn der Gefühle: Andauernder Stress und Überlastung können nicht nur am Arbeitsplatz zu einem Burnout führen. Auch Beziehungen können uns gesundheitlich belasten. Acht typische Anzeichen.

Ihr sehnlichster Wunsch: die Liebe Ihres Lebens zu finden. Die Realität: Beziehungen, die einfach nicht in die Gänge kommen. Ehe Sie es bemerken, rutschen Sie in eine ungesunde, unglückliche Partnerschaft ab, in der das Verhältnis von Geben und Nehmen aus dem Gleichgewicht gerät. Der Stress kann auf Dauer auch dem Körper und Wohlbefinden arg zusetzen. Experten sprechen hier von einem Beziehungs-Burnout. Die Warnzeichen reichen von depressiven Verstimmungen bis hin zu Antriebslosigkeit. Welche Signale für eine "giftige" Beziehung sprechen, erfahren Sie hier:

1. Antriebslosigkeit

Im Job und in der Beziehung geben Sie stets alles - das kratzt an den Energiereserven und fördert Schlaflosigkeit. Vor allem wenn man das Gefühl hat, der Partner schenkt einem im Gegenzug nicht die gleiche Aufmerksamkeit und Zuneigung. Die Folge: Müdigkeit und Erschöpfung. Fühlen Sie sich immer häufiger erschöpft, antriebslos und müde, kann das ein erstes Zeichen für ein Beziehungs-Burnout sein.

2. Stress durch Nähe

Anfangs konnten Sie es kaum erwarten mit Ihrem Liebsten ein Wochenende irgendwohin zu fahren. Mittlerweile sind Sie schon beim bloßen Gedanken daran gestresst. Mit Ihrem Partner ein ganzes Wochenende alleine zu verbringen und dabei womöglich überhaupt keine Gesprächsthemen zu finden sorgt für ein mulmiges Gefühl im Magen. Sie gehen Ihrem Partner lieber aus dem Weg und beschäftigen sich mit anderen Dingen.

3. Gewichtszunahme

Das Stresshormon Cortisol regt den Appetit an und verlangsamt den Stoffwechsel. Gewichtszunahme ist die Folge. Stress innerhalb einer Beziehung fördert die Ausschüttung von Cortisol. Ein weiteres mögliches Anzeichen dafür, dass in der Beziehung nichts mehr stimmt.

4. Unregelmäßiger Zyklus

Stress äußert sich nicht nur in Heißhungerattacken. Bei zu großem Stress kann sogar der Hormonspiegel durcheinandergeraten und den Zyklus durcheinanderbringen. Ein sicheres Signal, dass irgendetwas nicht stimmt.

5. Asexualität

Das Stresshormon Cortisol steuert nicht nur Stoffwechsel und Appetit aus, sondern beeinflusst auch die Libido. Wenn die Lust auf Sex stetig abnimmt, und selbst Maturbieren seinen Reiz verloren hat, ist das das deutlichste Signal des Körpers, auf chronischen Beziehungsfrust zu reagieren.

6. Selbstverlust

Sie erkennen, dass Sie völlig im Leben des Partners aufgegangen sind und deshalb keine eigenen Freunde mehr haben noch persönliche Interessen verfolgen. Werden dadurch vom anderen auch nicht mehr als Mensch mit Ecken und Kanten wahrgenommen, vielleicht sogar übergangen oder zu wenig respektiert. Alle Liebesmüh für nichts - eine frustierende Erkenntnis, die die Antriebslosigkeit (siehe Punkt 1) erklärt und/oder verstärkt.

7. Pflicht statt Lust

Zuerst hat sich der Partner nur etwas gewünscht, jetzt wird es bereits erwartet - oder sogar eingefordert. Wenn die Erfüllung der Bedürfnisse des anderen nur noch Pflichtprogramm ist, steckt häufig dahinter, dass man sich ausgenutzt, zu wenig geliebt und für seine Bemühungen nicht mehr gewertschätzt fühlt.

8. Stagnation

Plötzlich kommt alles anders: Er ist nicht der Traummann, den Sie erwartet haben oder der er zu Beginn Ihrer Beziehung war. Er lässt Sie links liegen, ist unfreundlich, vielleicht sogar aggressiv, schenkt Ihnen zu wenig Liebe und Aufmerksamkeit und macht Witze auf Ihre Kosten. Sie warten, denn er hat versprochen, sich zu ändern. Fehlanzeige. Der Unwille des anderen, sich auf klärende Gespräche einzulassen oder Kompromisse einzugehen, kann depressive Verstimmungen und das Gefühl fördern, versagt zu haben.

more