Weg mit dem Speck ohne Sport: 9 Tipps gegen Bauchfett

Überschüssige Fettpölsterchen und kleine Schwimmreifen am Bauch können hartnäckig sein und nagen am Selbstbewusstsein. Hier neun hilfreiche Tipps, die der Problemzone effektiv den Kampf ansagen.

Strand Bauch Figur Frau Sommer
Strandtaugliche Figur - mit einfachen Tricks kein Wunschtraum Foto: dimid_86/iStock/Getty Images Plus/Getty Images

Unbeliebte Reiterhosen, schwabbelige Winkearme oder zu viel Hüftgold sind weit verbreitete Problemzonen - vor allem unter Frauen. Vor allem am Bauch verschwinden Fettpölsterchen nur schwer. Mit Kleidung lässt sich einiges kaschieren, doch besonders in den Sommermonaten wünschen wir uns einen flacheren Bauch.

Wie entsteht Bauchfett?

Die Ursache der ungeliebten Fettpölsterchen liegt teils an den Östrogenen und teils an einer kalorien- und zuckerreichen Ernährung. Nimmt der Körper mehr Kalorien auf als er braucht, wird der Überschuss an Stellen gelagert, die wir als die allbekannten Problemzonen kennen – innere Fettpolster. Neue Studien beweisen, dass auch Stress der Grund für Bauchfett ist. Schüttet unser Körper zu viel Cortisol aus, wird der Stoffwechsel verlangsamt, Heißhungerattacken treten auf, und Kalorien und Fette werden schwerer abgebaut.

Gesundheitliche Risiken von Bauchfett

Neben ästhetischen Problemen kann ungesundes Bauchfett gefährliche Folgen für unsere Gesundheit haben. Besonders Diabetes und Bluthochdruck können durch die Ablagerung des Fettes um die Verdauungsorange begünstigt werden. Füllt das sogenannte Viszeralfett die Bauchhöhle, entstehen Botenstoffe, die die Insulinproduktion fördern und zu Entzündungen führen können. Übermäßige Kilos in dieser Körperregion können zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall führen. Das muss nicht sein. Hier neun effektive Tipps zum Abbau von Bauchfett - und zwar ganz ohne Sport!

1. Granatapfel zum Frühstück

Joghurt Müsli mit Granatapfelkernen Obst
Super lecker und hilfreich um gegen Bauchfett anzukämpfen: Granatapfelkerne Foto: Nicole Staabs/iStock/Getty Images Plus/Getty Images
Sauerei hin oder her, die süßen Kerne helfen, das Bauchfett loszuwerden. Sie enthalten viele Antioxidantien und kurbeln somit den Stoffwechsel an. Bereits eine Handvoll zum Müsli oder als Mittagssnack reichen, um überschüssige Kilos anzugreifen.

2. Grapefruit

Früchte sind zwar gesund, doch aufgrund des hohen Fruchtzuckeranteils und der vielen Kohlenhydrate mit Vorsicht zu genießen. Grapefruits hingegen enthalten viel Wasser und sind reich an Antioxidantien, die dafür sorgen, dass der Insulinspiegel im Gleichgewicht bleibt.

3. Kleinere Tagesrationen

Wenn Sie Ihre täglichen Rationen verkleinern, werden Sie hinsichtlich Ihres Bauchfettes einen großen Unterschied bemerken. Der Körper gewöhnt sich daran, das Sättigungsgefühl stellt sich schneller ein, und die Kilos am Bauch schmelzen - langsam, aber nachhaltig.

4. Schluss mit Zucker

Junges Mädchen auf Diäten Gesundheit
Süßigkeiten und Softdrinks sollten selten auf dem Speiseplan sein Foto: Kiwis/iStock/Getty Images Plus/Getty Images
Ist das Ziel ein flacher Bauch, sollten Sie weitestgehend auf Schokolade & Co. verzichten. Auch Softdrinks wie Limonaden oder Alkohol fördern die Entstehung von Fettpölsterchen. Vom Speiseplan streichen!

5. Apfelessig trinken

Zugegeben, Apfelessig ist gewöhnungsbedürftig, lässt Kilos aber purzeln und sorgt für eine gute Verdauung. Die enthaltenen Pektine, die Säure und das Carotin bringen die Darmflora ins Reine, töten Bakterien und Viren ab und vermeiden die Ansetzung von Dickmachern. Ein Esslöffel mit 500 ml Wasser vermischen und trinken, fertig.

6. Vitamin D

Kein Scherz: Vitamin D ist nicht nur essentiell für unsere Knochen, sondern steht im direkten Zusammenhang mit der Entstehung von Bauchfett. Eine Studie niederländischer Forscher zeigte, dass Personen mit höherem Vitamin D-Gehalt weniger Bauchfett aufweisen als solche mit einem niedrigeren Wert. Weiteres Plus: Das Sonnen-Vitamin treibt die Zellerneuerung voran und stärkt das Immunsystem. Wir fühlen uns fitter, weniger schlapp und motivierter für unseren Alltag.

7. Stress abbauen

Haben Sie zu viel Stress, schüttet Ihr Körper das Hormon Cortisol aus. Zu viel davon sorgt für die Anlagerung von fiesen Fetten an Po und Bauch. Vermeiden Sie alltäglichen Stress so gut es geht und versuchen Sie ein Ventil zu finden, um runterzukommen. Genügend Schlaf wirkt wahre Wunder, wenn einem die Dinge über den Kopf zu wachsen drohen.

8. Gesunde Fette

Auf Fette müssen Sie nicht verzichten. Wichtig ist nur, gesunde Proteine und Fette zu sich zu nehmen. Nüsse, Süßkartoffeln und Avocados – in Maßen – helfen dabei, einige Kilos zu verlieren.

9. Sauerkraut essen

Wenn es um den Verlust von überschüssigen Kilos am Bauch geht, ist Sauerkraut das perfekte Superfood. Das probiotische Lebensmittel bringt die Darmflora ins Gleichgewicht und kurbelt gleichzeitig den Stoffwechsel an. Unbedingt in den Speiseplan einbauen und damit das ein oder andere Kilogramm einsparen.