Amadeus Awards: Christina Stürmer sahnt in zwei Kategorien ab

Diashow: Christina Stürmer erhielt als einzige Musikerin gleich zwei Trophäen. "DNA" von Anna F. wurde zum "Song des Jahres" gekürt. Gabalier sicherte sich den Sieg in der Kategorie "Volkstümliche Musik", holte den Preis aber nicht persönlich ab.

Amadeus Awards 2014
Christina Stürmer – Amadeus Awards 2014 Foto: Moni Fellner

Mit bisher acht Auszeichnungen war Christina Stürmer ungeschlagene "Amdadeus" -Rekordhalterin. Doch nun ist die Zehn komplett: Am 6. Mai 2014 wurde die Sängerin gleich zwei Mal ausgezeichnet. Christl sahnte im Bereich "Pop" und in der Kategorie "Album des Jahres" mit "Ich hör auf mein Herz" ab.

"Song des Jahres" an Anna F.

Anna F.
Anna F. Foto: Moni Fellner
Das Lied "DNA" von Musik-Beauty Anna F. wurde "Song des Jahres". Damit verwies Anna F. unter anderem Bilderbuch ("Mashin") und Left Boy ("Get It Right") auf ihre Plätze. Letzterer ging trotz drei Nominierungen leer aus, während die vierfach nominierte Truppe rund um Sänger Maurice Ernst den bereits vor der von Manuel Rubey moderierten Gala feststehenden "FM4 Award" empfing.

Gabalier Volksmusik-Held

Andreas Gabalier war zwar dreifach nominiert, konnte sich den Sieg jedoch nur in der Kategorie "Volkstümliche Musik" sichern. Den Preis holte sich der Volks Rock'n'Roller allerdings nicht selbst ab – er bedankte sich via Videobotschaft aus Graz.

Christina Stürmer
Stefanie Werger Foto: Moni Fellner

Das Duo Charly Brunner und Simone hingegen durfte sich über eine Auszeichnung im Bereich "Schlager" freuen, während Austropop-Legende Stefanie Werger für ihr Lebenswerk ausgezeichnet wurde.

"Medienpartner des Jahres"

Auch das auf YouTube und dem Stadtsender W24 ausgestrahlte Musikformat "Austrozone" ist der österreichischer Musik verschrieben. Radiomoderator Eberhard Forcher wurde dafür mit dem aus der Taufe gehobenen Preis "Medienpartner des Jahres" geehrt. Bei seiner Dankesrede fand der Moderator auch lobende Worte für den TV-Sender Puls4, da dort mit dem Format "Das Herz von Österreich" im Hauptabendprogamm heimische Nachwuchstalente gefödert werden.

The BossHoss
The BossHoss präsentierten den Amadeus. Foto: Moni Fellner

Weitere Preisträger

Der von der Onlinegemeinde gewählte "Best Live Act" wurde wieder Marcus Füreder, besser bekannt als Elektro-Musiker Parov Stelar, während Norbert Schneider den ersten Amadeus in der Kategorie "Jazz/World/Blues" erhielt. Vorjahressieger Nazar nahm den erstmals vergebenen Preis für das beste Musikvideo ("An manchen Tagen") entgegen. In der Kategorie "Rock/Hard & Heavy"reüssierte mit Kaiser Franz Josef eine aus der ORF-Talenteshow "Die große Chance" bekannte Band. Darius & Finlay setzten sich indes bei "Electronic/Dance" gegen Camo & Krooked und die Global Deejays durch.

Weitere Infos: Amadeus Awards

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