Das Geheimnis der ältesten Menschen der Welt

Die durchschnittliche Lebenserwartung in Österreich beträgt 81 Jahre. Es gibt jedoch Menschen, die bereits seit sagenhaften 145 Jahren auf dieser Erde weilen. Wie kann das sein?

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Auch im Alter wichtig: Nie den Humor verlieren Foto: grinvalds/iStock/Thinkstock

Der älteste Mensch der Welt lebt auf einer kleinen indonesischen Insel und wurde 1870 geboren, zwei weitere Menschen aus Afrika behaupten jedoch, noch älter zu sein, können es allerdings nicht beweisen. Doch wie ist es möglich, dass ein Mensch 145 Jahre alt wird? Das Geheimnis des Indonesiers? Geduldig sein. 

Wo leben die ältesten Menschen?

Begibt man sich auf die Suche nach den ältesten Menschen, kann man rasch regionale Unterschiede aufdecken. Die meisten Hundertjährigen findet man auf Sardinien, in Kalifornien und in Okinawa, einer Region in Japan. Neueste Studien konnten außerdem zeigen, dass die Amish People aus den USA ebenfalls über eine überdurchschnittlich hohe Lebensdauer verfügen. 

Wie leben die ältesten Menschen?

Menschen, die mehr als 100 Jahre alt wurden, sind meist schlank und pflegen einen mehr oder weniger gesunden Lebensstil. Dazu gehört eine gesunde und ausgewogene Ernährung, die aus viel Gemüse und Obst sowie Fisch besteht. Dazu kommen noch gesunde und hochwertige pflanzliche Fette. Neben der Ernährung gibt es aber noch einige weitere wichtige Umstände, die ein hohes Alter begünstigen: ein intaktes soziales Umfeld und eine Aufgabe im Leben. Wer sich also schon auf eine ruhige Pension gefreut hat, der sollte sich das noch einmal durch den Kopf gehen lassen. Denn arbeitet der Mensch, fühlt er sich als wertvolles und wichtiges Mitglied der Gesellschaft, was beste Voraussetzungen für ein langes Leben schafft. Genauso wichtig ist das soziale Umfeld: Freunde und Familie schenken Geborgenheit und Sicherheit. Und steht man selbst anderen zur Seite, erfährt man so auch Wertschätzung. Ein weiterer wichtiger Punkt: Nie den Humor verlieren! Wer nicht alles zu tragisch nimmt, tut seiner Gesundheit und seinem Wohlbefinden etwas Gutes. 

Ist alles eine Frage der Gene?

Neueste Studien haben gezeigt, dass Mitglieder der Amish People in den USA über eine Genmutation verfügen, die sie weniger schnell altern lässt. Ebenso litten die Träger der Genmutation seltener an Krankheiten wie Diabetes oder anderen altersbedingten Krankheiten. Forscher versuchen nun, diese Genmutation mittels Medikamenten nachzuahmen, um so neue Therapieansätze für bestimmte Krankheiten zu entwickeln, aber auch, um den Alterungsprozess im Allgemeinen zu verlangsamen.

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