WhatsApp – wird man nun noch mehr ausspioniert?

Der Messengerdienst WhatsApp hat aufgerüstet. Doch Vorsicht: mit den Upgrades wurden auch die Datenschutzeinstellungen heimlich korrigiert. Wir zeigen, wie man sich dagegen wehrt.

WhatsApp
Foto: Picturedesk

Neben Schnellstart-Buttons für die Kamera ist nun auch die lokale Speicherung von Gruppen-Chats möglich. Jedoch bringen die Neuerungen auch Ungemach. Denn mit den Updates wurden die Datenschutzeinstellungen, sowohl bei Android- als auch bei iOS-Geräten nicht automatisch übernommen, sondern öffentlicher gemacht. Ob es sich hier um einen versehentlichen Bug oder um pure Absicht bei WhatsApp handelt ist noch nicht klar. Konkret geht es dabei um den Online-Status der Nutzer. Hatten sie eingestellt, dass "niemand“ diesen sehen dürfe, war er nach dem Update plötzlich für jeden sichtbar. Wer also nicht möchte, dass jeder sieht, wann man das letzte Mal Online war, muss das abermals ändern.

Wie verändere ich die Datenschutzeinstellungen

Das funktioniert so: Klicken Sie auf Einstellungen, dann auf Account und dann auf die Rubrik Datenschutz. Dort kann man einstellen, wer das Profilbild, den Status und den Zeitpunkt, zu dem man zuletzt online war, sehen darf.

Was ist alles Neu?

In der neuen Version von WhatsApp ist ab sofort auch unter iOS ein Schnellzugriff-Button für die Kamera neben dem Texteingabe-Feld zu finden. Zudem lassen sich Videos kürzen, bevor sie abgeschickt werden. Bilder und Videos können in der Vorschau vor dem Versenden mit einer Beschreibung versehen und gekippt oder beschnitten werden. Die neue Slow-Motion-Funktion ist ein Wink an Apple: Videos dieser Art können nur vom iPhone 5 oder 6 aus gesendet werden.

In den WhatsApp-Einstellungen lässt sich nun getrennt für Bilder, Audio-Dateien und Videos festlegen, welche der Inhalte automatisch über Mobilfunk, im WLAN oder über beides heruntergeladen werden sollen. Das hilft beim Daten sparen und ist gerade zum Monatsende eine willkommene Option.

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