Was Kompakt-Kameras drauf haben

Wer braucht noch Digicams, wenn die Smartphone-Kameras immer besser werden? Ein paar Gründe gibt es doch. Und wir sagen euch, welche.

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Mit Freunden vor der Kamera Foto: thinkstockphotos.com

Beim Kamerakauf kann der goldene Mittelweg zwischen Anspruch und Kompaktheit in der Anschaffung einer hochwertigen Kompakten liegen. Diese auch als Premium- oder Edelkompakte bezeichneten Apparate bieten meist einen größeren Sensor und ein hochwertigeres Gehäuse als normale Kompaktkameras, etwa aus Metall, berichtet die Zeitschrift "test Spezial Digitalkameras". Manche Modelle warten sogar mit Suchern auf, die noch nicht einmal bei allen Systemkameras zu finden sind.

Erschwingliche Alternativen

Inzwischen gibt es sogar Kompakte mit riesigem Vollformat-Sensor (24 mal 36 Millimeter), was dem klassischen analogen Kleinbildformat entspricht. Diese kosten dann jedoch um die 3000 Euro - so viel wie Spitzen-Systemkameras, in denen ebenfalls ein solcher Sensor steckt. So tief müssen Verbraucher aber nicht zwingend in die Tasche greifen: Die Preise für hochwertige Kompaktkameras beginnen bei rund 250 Euro.

Unterwegs mit der Kamera in der Natur
Unterwegs mit der Kamera in der Natur Foto: thinkstockphotos.com

Modell-Varianten

Käufer dieser Kameraklasse können zwischen Modellen mit lichtstarkem Objektiv mit leichtem Zoom, besonders lichtstarker Festbrennweite oder eher mäßig lichtstarker Superzoom-Optik wählen, und bei Bedarf auf manuelle Funktionen nach klassischem Bedienkonzept für kreative Fotos zurückgreifen - etwa die Belichtungskorrektur in Blendenstufen, wenn die Automatik kein perfektes Bild liefert.

Für schwierige Verhältnisse

Auch eine Funktion namens High Dynamic Range (HDR) bieten viele gute Kompakte: Dabei werden einige Bilder mit unterschiedlicher Belichtung zu einem Foto mit besonders hohem Kontrastumfang kombiniert. Das ist insbesondere bei schwierigen Lichtverhältnissen und Gegenlicht hilfreich.

Bildqualität entscheidend

Die Möglichkeit, wie bei Systemkameras Objektive zu wechseln, bieten hochwertige Kompakte aber nicht. Die Wechselmöglichkeit in den Einstellungen vom JPG- ins Rohdaten-Speicherformat RAW gehört dagegen fast immer zum Standard. RAW ist verlustfrei und bietet so die meisten Reserven zur Weiterbearbeitung am Rechner. JPG-Bilder sind dagegen komprimiert, was Speicherplatz spart, aber auch etwas zulasten der Qualität geht.

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