Twitter startet enge Kooperation mit US-Hitparaden-Anbieter Billboard

Ab dem Frühjahr erstellt Billboard eine eigene musikalische Hitliste, die ausschließlich auf Empfehlungen und Nennungen in Tweets beruht. Negative Aussagen über Songs und Künstler werden nicht berücksichtigt.

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Das Wichtigste in 140 Zeichen: Twitter Foto: Twitter

Als beliebter Tummelplatz von Sängern, Bands und Stars ist Twitter längst weltweit ein Begriff. Auch als Umschlagplatz für Neuigkeiten, Informationen und Empfehlungen. Folgerichtig haben die Betreiber der Plattform nun beschlossen, mit Hilfe ihrer gut 241 Millionen Mitglieder starken Community künftig auch bei repräsentativen Bewertungen mitzumischen. Dazu startet Twitter eine Kooperation mit dem amerikanischen Anbieter von Hitparaden, Billboard, ab Mai.

Regional oder global?

Songs und Alben, die in den Tweets besonders oft und über einen längeren Zeitraum positiv bewertet und empfohlen werden, werden nach Zahl ihrer positiven Nennungen in eigenen Charts gelistet. Unklar ist, ob die Liste nur auf die Bewertungen amerikanischer Nutzer und damit die amerikanische Musikszene beschränkt bleibt oder alle User berücksichtigt. Klar ist: Lustiger wäre es sicherlich, wenn die Stimmen aller Twitter-Mitglieder gehört werden.

Kleines Twitter-Jubiläum

Nicht das erste Mal versucht Twitter sich im Bereich Musik zu engagieren. Die bisherigen Versuche zeitigten offenbar aber nicht den gewünschten Erfolg. So steht etwa der Empfehlungsdienst #Music nach nur einem Jahr vor dem Aus. Ganzh anders als Twitter selbst - denn das Unternehmen feierte erst vor wenigen Tagen seinen achten Geburtstag.

Die aktuellen Top 100 der Billboard-Charts:

www.billboard.com