Tipps für den Kamerakauf: Auf die richtige Pixelzahl achten

Kamerahersteller überbieten sich gerne mit immer neuen Megapixel-Höchstwerten. Mehr ist in diesem Fall aber nicht unbedingt besser. Daher empfehlen sich Systemkameras, die kompakter und günstiger sind und dennoch gute Bildqualität liefern.

Kopie von Kompaktkamera sollte nicht mehr als 16 MP haben
Foto: APA (dpa-tmn)

Wenn zu viele Pixel auf einem zu kleinen Sensor landen, führt das zu störendem Bildrauschen. Kompaktkameras sollten deshalb nicht mehr als 16 Megapixel bieten. Das berichtet die Zeitschrift "Computerbild" (Ausgabe 10/2014) in ihrer aktuellen Ausgabe. Bei Spiegelreflex-Modellen mit ihren etwas größeren Sensoren, zum Beispiel im APS-C-Format, dürfen es auch 20 Megapixel sein. Mehr Bildpunkte sind nur für sogenannte Vollformatkameras empfehlenswert.

Störende Spiegelungen

Die Pixelzahl spielt aber nicht nur beim Sensor, sondern auch beim Display der Kamera eine Rolle: Hier empfiehlt die Zeitschrift mindestens eine Million Bildpunkte. Scheint beim Fotografieren die Sonne, sind allerdings auch auf guten Displays störende Spiegelungen zu sehen. Ideal ist daher, wenn die Kamera zusätzlich noch einen Sucher besitzt. Die optische Variante ist dabei etwas besser als die elektronische: Bei letzterer kann es gelegentlich zu Rucklern kommen, die vor allem beim Ablichten schneller Bewegungen stören.

Sonderwünsche werden teuer

Einen Sucher gibt es aber in der Regel nur bei System- und Spiegelreflexkameras. Erstere sind kompakter und günstiger, liefern aber trotzdem gute Bildqualität. Vor allem Videos gelingen damit besser als mit der Spiegelreflex-Konkurrenz. Gute Systemkameras sind ab etwa 300 Euro erhältlich. Wer auf den Sucher und wechselbare Objektive verzichten kann, findet ordentliche Kompaktkameras auch schon für unter 100 Euro. Teurer wird es nur bei Sonderwünschen, etwa bei besonders kleinen Modellen oder einem wasserdichten Gehäuse.

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