Wow! Bing-Suche jetzt nur noch verschlüsselt

Suchmaschinen haben es nicht leicht, sich im Match gegen Google zu behaupten. Aber die Meldungen, dass der globale Riese nach User-Daten angelt, macht Alternativen attraktiv. Unter anderem auch Bing.

User müssen "https" nicht mehr in der Adresszeile ergänzen - Cover
User müssen "https" nicht mehr in der Adresszeile ergänzen Foto: www.bing.com

Die Microsoft-Suchmaschine Bing soll künftig alle Suchanfragen standardmäßig verschlüsseln. Bisher mussten Nutzer dafür eigenhändig "https://www.bing.com" in der Adresszeile eingeben.

Was die Verschlüsselung bringt

In der Folge übermittelt Microsoft Webmastern oder Werbenetzwerken die eingegebenen Begriffe nicht mehr, sondern teilt nur noch mit, dass der Surfer über Bing auf die aufgerufene Seite gekommen ist (Referrer). Die Verschlüsselung schützt grundsätzlich davor, dass die eingegebenen Suchbegriffe von Dritten aus dem Netz abgeschöpft und ausgewertet werden können.

Wo Verschlüsselung Standard ist

Bei Suchmaschinen wie Google oder Yahoo ist die verschlüsselte Suche schon länger Standard, bei auf Datenschutz ausgelegten Metasuchmaschinen wie MetaGer Ixquick/Startpage oder Duckduckgo gehört sie ohnehin zum Grundkonzept. Diese alternativen Suchmaschinen speichern auch keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten ihrer Nutzer oder werten diese aus.

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