SMS, Mail oder Chat: Was sagt man womit?

Um Alltägliches zu besprechen, dazu bedarf es nicht großer Mittel und Wege. Bei heiklen Themen oder persönlichen Anliegen kann die Wahl des Mediums jedoch elementar werden. Welche virtuelle Kommunikationsform sich wofür am besten eignet.

Frau am Notebook - Cover
Die Kontakt- und Imagepflege im Internet wird immer wichtiger Foto: ShutterfoxStudios/iStock/Thinkstock

SMS

Immer noch am besten geeignet, um dem anderen kurze positive Botschaften zukommen zu lassen, einander an etwas zu erinnern - generell, um schnelle Absprachen ohne große Formalitäten zu treffen. Für alles, was mehr in die Tiefe geht, lieber meiden, um keine Missverständnisse zu erzeugen.

Mail

Ideal für Nachrichten an Personen, die einem weniger nah stehen oder die man bewusst auf Abstand halten will. Aber auch, um sich jemandem gegenüber zu erklären, der einen in Gesprächen üblicherweise nicht zuhört oder ständig unterbricht, kann die E-Mail ein hilfreicher Einstieg zur Klärung sein. Denn mit einer Mail sichert man sich eine gewisse Aufmerksamkeit, um Dinge, die einem am Herzen liegen, zum Ausdruck zu bringen, Standpunkte zu formulieren oder etwas klarzustellen. Auch wenn es im Prinzip keine Zeichenbeschränkung gibt, sollte man sich dennoch so kompakt wie möglich halten und ohne Umschweife zum Punkt kommen, um das Gegenüber nicht zu langweilen.

Mann mit Smartphone
Ständige Verfügbarkeit über das Smartphone gehört heute zum guten Ton Foto: Yuri Arcurs/Hemera/Thinkstock

Chat

Vor allem, wenn man das Gesicht des anderen sehen kann, eine gute Möglichkeit, auch Persönlicheres zu besprechen. Dennoch bedenken, dass es im Streitfall schwieriger ist, im Moment die Lage zu schlichten, weil man räumlich voneinander getrennt ist. Jedenfalls dafür sorgen, dass man in einer ruhigen, weitestgehend geräuscharmen und hellen Umgebung chatten kann, vor allem, wenn es um intime Dinge geht.

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