Google führt Alterskennzeichnung für Apps ein

Google wird künftig Spiele und andere Apps in seiner Download-Plattform Play Store international mit einer Alterskennzeichnung versehen. Vom 1. Mai an müssen die Entwickler eine Altersfreigabe angeben.

Google Play Store - Cover
Bei Googles Play Store werden die Kontrollen werden verschärft Foto: Google

Google arbeitet bei der Kontrolle der Kennzeichnung mit der International Age Rating Coalition (IARC) zusammen. Gleichzeitig verschärft Google die Kontrollen, ob sich die App-Entwickler auch an die Programmrichtlinien des Play Store halten.

Neue Richtlinien für App-Entwickler

Bisher überprüfte Google nur, dass Apps keine Schadprogramme sind. Verstöße gegen die Programmrichtlinien des Play Store wurden nur nach Hinweisen verfolgt. Dabei geht es unter anderem um anstößige Inhalte, Themen wie Gewalt, Mobbing oder Hassrede sowie die Weitergabe von personenbezogenen und vertraulichen Daten. Nun will Google vor der Veröffentlichung der App die Einhaltung der Richtlinien kontrollieren.

Für wen die Richtlinien gelten

Die Kontrollen betreffen jedoch nicht den riesigen Bestand vorhandener Apps im Play Store, sondern nur Neueinreichungen und Updates. Allerdings können Entwickler auch ohne ein Update eine Alterskennzeichnung nachreichen, um eine Einordnung als "unrated" (nicht eingeschätzt) zu vermeiden. Mit der neuen Kontrollpolitik nähert sich Google dem Verfahren an, wie es Apple für seine Mobilplattform iOS seit der Markteinführung des ersten iPhones 2007 praktiziert. Allerdings kann man auf Android-Geräten die Anwendungen nicht nur aus dem offiziellen Play Store installieren, sondern auch aus anderen Plattformen wie Amazon.

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