Wow! Ersetzen Emojis bald unsere Passwörter?

SMS oder Postings ohne Emojis? Kaum vorstellbar. Bislang hatten sie vor allem unterhaltenden Charakter, aber das könnte sich schon bald ändern. Gut möglich, dass die lustigen Zeichen der Datensicherheit dienen.

Emojis statt Satzzeichen - Cover
Emojis statt Satzzeichen Foto: APA (dpa)
Emojis sind überall - auch auf Smartphones - Cover
Emojis sind überall - auch auf Smartphones Foto: APA (dpa)

Besonders beliebt seien Emojis, die glückliche Gesichter zeigen, wie der App-Entwickler Swiftkey herausfand. Nutzer, die Swiftkeys Tastur-App installiert hatten, tippten besonders häufig diese lächelnden oder lachenden Emojis ein. Dahinter folgen traurige Gesichter und an dritter Stelle alles, was zur Kategorie Herzchen gehört. Die Seite emojitracker.com verfolgt in Echtzeit die Nutzung von Emoji auf Twitter - Nummer eins ist der Tränen lachende Smiley.

Alles begann 2010

Der ursprüngliche Emoji-Satz kommt aus dem asiatischen Raum. Im Herbst 2010 nahm das Unicode-Konsortium die kleinen Bildchen in seine international genormte Zeichen-Palette auf. Seitdem können weltweit Nutzer Tränenlach-Smileys, rote Herzen oder kleine Schweinchen verschicken und empfangen.

Emojis statt Passwörter

Und auch praktische Anwendungen könnten die kleinen Symbole demnächst haben: Eine britische Sicherheitsfirma überlegt, statt Zahlen Emojis für Passwörter zu verwenden. Mit über 1.200 Zeichen gibt es deutlich mehr Kombinationen als mit den Zahlen 0 bis 9, das soll die Passwörter sicherer machen. Außerdem könne man sich Geschichten mit den Zeichen einprägen, was einfacher ist als bei einer losen Zahlenfolge. Nicht nur Fußballfans hätten schnell eine gut eingeprägte Passwort-Geschichte zusammen.