Alias-Adressen: So leicht und schnell geht's

Online registrieren ohne E-Mail-Adresse anzugeben? Geht nicht. Aber immer und überall die private nehmen? Nicht gut. Besser: Sich für diesen Zweck mehrere Freemail-Zugänge zuzulegen. Warum Alias-Adressen fast noch besser sind.

Eine Alias-Adresse hilft, Spam-Mails umzuleiten - Cover
Eine Alias-Adresse hilft, Spam-Mails umzuleiten Foto: APA (dpa/Jens Schierenbeck)

Diese Adressen gibt es etwa bei Anbietern wie Freenet, GMX, Mail.de, Outlook.com oder Yahoo. Sie können in den Einstellungen meist völlig beliebig und namensunabhängig ausgewählt und aktiviert werden, berichtet das Telekommunikationsportal "Teltarif.de".

Einfach wieder löschen

Mails an die Alias-Adressen laufen dann ins Hauptpostfach oder in einen gewünschten Ordner. Wer die Zusatzadresse irgendwann nicht mehr benötigt oder loswerden will - etwa weil das Spamaufkommen zu hoch ist - kann sie ebenfalls in den Einstellungen wieder löschen - und natürlich bei Bedarf auch gleich neue Alias-Adressen aktivieren.

Gmail für Alias-Adressen

Gmail bietet keine Alias-Adressen im ursprünglichen Sinne. Kontoinhaber können ihre Adresse, etwa max.mustermann@gmail.com aber so nutzen, dass sie den gleichen Zweck wie eine oder mehrere Alias-Adressen erfüllt. Das funktioniert, indem man an den Benutzernamen ein Pluszeichen gefolgt von beliebigen Wörtern hängt, etwa max.mustermann+shopping@gmail.com, max.mustermann+newsletter@gmail.com oder max.mustermann+egal@gmail.com. Für Google bleibt es technisch ein- und dieselbe Adresse, man kann aber im Webmailer Filter erstellen, die die Mails in Ordner sortieren.

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