5 Tipps: So schützt ihr euch vor Datenkraken!

Online-Dienste sind praktisch, weil vielfach zu nutzen. Dafür sichern sie sich jede Menge Daten über ihre Kunden. Zur Gänze verhindern können Internet-Nutzer das nicht. Aber ein paar Tricks gibt es schon. Wir sagen euch welche.

Google gilt als eifriger Datensammler - Cover
Google gilt als eifriger Datensammler Foto: APA (epa)

Viele Dienste im Netz sammeln allerlei Daten über ihre Nutzer - so auch beispielsweise der Internet-Gigant Google. Was mit diesen Daten alles angestellt wird und wo sie wie lange gespeichert werden, lässt sich meist nicht nachvollziehen. Was viele nicht wissen: Ein gewisser Schutz gegen Datensammlung ist möglich.

Logins

Bei aktivem Login ins Google-Konto ist die Datensammlung besonders einfach. Deswegen sollte man sich nur anmelden, wenn es wirklich nötig ist, rät die Zeitschrift "PC Magazin" (Ausgabe 12/2014). Das gilt auch für Logins bei anderen Diensten wie etwa Facebook.

Kaum zu vermeiden, im Netz seine Spuren zu hinterlassen
Kaum zu vermeiden, im Netz seine Spuren zu hinterlassen Foto: thinkstockphotos.com

Synchronisation

Durch den Abgleich von E-Mails, Kontakten, Kalendereinträgen oder Browserverläufen werden viele persönliche Informationen preisgegeben. Konsumentenschützer sorgen sich besonders um Persönlichkeitsprofile, die durch die Zusammenführung all dieser Daten erstellt werden könnten. Sie fürchten, dass dadurch in Zukunft etwa Nachteile bei der Wohnungssuche oder der Kreditvergabe entstehen könnten. Wer die Synchronisation stoppt oder alternative Angebote nutzt, macht sich weniger transparent.

Tracker und Cookies

Die Verfolgung durch Tracking-Dienste und die Identifikation des Rechners durch Cookies genannte Dokumente, die auf dem Computer hinterlegt werden, lässt sich einschränken. Dabei helfen die richtigen Browser-Einstellungen im Bereich "Datenschutz" und Add-ons wie "BetterPrivacy", "Privacy Badger", "Ghostery" oder "Disconnect". Sie lassen sich in den Browsern Firefox und Chrome installieren. Dass Chrome von Google stammt, ist dabei kein Widerspruch. Der Browser lässt zahlreiche Erweiterungen zu, die vor übertriebener Datensammelei schützen.

Kaum zu vermeiden, im Netz seine Spuren zu hinterlassen
Kaum zu vermeiden, im Netz seine Spuren zu hinterlassen Foto: thinkstockphotos.com

Internetsuche

Die Google-Suche ist der Marktstandard. Allerdings fließen alle Sucheingaben und Klickauswertungen in den Datenschatz des Unternehmens. Es gibt aber zahlreiche Suchdienste, die keine Eingaben ihrer Nutzer speichern oder auswerten. Dazu empfiehlt "PC Magazin" die deutschsprachige Meta-Suchmaschine "OneSeek.de". Weitere Angebote sind etwa "startpage.com", "ixquick.com", "metager.de" oder "duckduckgo.com".

Alternativen

Für ziemliche alle Dienste gibt es im Netz verschiedenste Alternativangebote anderer Anbieter. Einige davon sind nicht kommerziell wie etwa der Kartendienst "OpenStreetMap" statt Google Maps, Preisvergleichsportale sind eine Alternative zum Shopping-Dienst des Internetriesen. Kostenlose Übersetzungen ohne Datensammlung liefern etwa "leo.org" oder "dict.cc".

Kaum zu vermeiden, im Netz seine Spuren zu hinterlassen
Kaum zu vermeiden, im Netz seine Spuren zu hinterlassen Foto: thinkstockphotos.com

Schutz vor Missbrauch

Google gab unterdessen bekannt, dass der Sicherheitsbereich des Google-Kontos auflistet, welche Geräte aktiv auf das Nutzerkonto zugreifen. Angezeigt werden aktive Geräte wie Computer oder Smartphones, die innerhalb der vergangenen vier Wochen mit den Zugangsdaten des Nutzers angemeldet waren. Dazu wird gemeldet, von welchem Standort aus ein Gerät auf das Nutzerkonto zugegriffen hat.

Laut Eran Feigenbaum, Sicherheitschef bei Google for Work, soll so ein möglicher Missbrauch oder unberechtigter Zugriff auf das eigene Konto schneller entdeckt werden. Im Falle eines unbekannten Logins bietet die Seite außerdem die Möglichkeit, das Konto schnell zu sichern. Die neue "Geräte & Aktivitäten"-Seite findet sich in den Konto-Einstellungen des Google-Kontos im Bereich "Sicherheit".

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