Raumklang im Heimkino hängt immer von der Sitzposition ab

Für einen gelungenen Kinoabend auf dem Sofa benötigt man neben einem guten TV- oder Beamer-Bild auch einen eindrucksvollen Sound. In Unkosten stürzen müssen sich Verbraucher dafür nicht. Oft reicht schon eine relativ günstige Soundbar aus.

Kopie von Für den Sound müssen Boxen ideal aufgestellt sein
Foto: APA (dpa-tmn)

Für räumlichen Klang im Heimkino brauchen Cineasten kein teures 5.1- oder 7.1-Lautsprechersystem. Oft reicht dafür schon eine relativ günstige Soundbar aus. Darauf weist die Zeitschrift "Video" (Ausgabe 4/2014) hin. Der Trick funktioniert allerdings nur, wenn der Zuschauer oder Hörer direkt vor dem Fernseher und damit vor den Boxen sitzt - etwas seitlich davon ist schnell Schluss mit dem Pseudo-Raumklang.

Soundbar - ideal für Einsteiger

Eine Soundbar ist auch generell meistens die beste Lösung für Heimkino-Einsteiger. Vor allem im Vergleich zu den eingebauten Fernseher-Lautsprechern sorgt sie den Angaben nach für deutlich besseren Sound. Gleiches gilt für Aktivlautsprecher: Sie klingen ebenfalls viel besser als die TV-Boxen, selbst wenn es sich dabei nur um kleine Modelle fürs Bücherregal handelt. Der Pseudo-Raumklang ist damit aber meistens nicht so ausgeprägt wie bei einer Soundbar. Noch besser wird der Kinoton bei Soundbar und Aktivlautsprechern, wenn der Nutzer sie mit einem separaten Subwoofer kombiniert.

Eine Frage des Platzes

Für anspruchsvolle Zuhörer geht aber weiter nichts über ein 5.1- oder sogar 7.1-System, schreibt die Zeitschrift. Neben dem nötigen Kleingeld brauchen sie aber auch reichlich Platz im Wohnzimmer: Ausgewogenen Klang gibt es damit nur, wenn der Zuhörer nicht zu nah an den hinteren Boxen sitzt. Außerdem sollten Anwender darauf achten, dass alle Lautsprecher auf gleicher Höhe stehen. Einzige Ausnahme sind die Bass-Boxen, von denen es ruhig mehrere geben darf. Denn mehrere kleine Subwoofer klingen den Angaben nach besser als ein einzelner großer.

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