Passwort-Manager: So schützt ihr eure Accounts!

Für jede Seite ein anderes, möglichst langes und hochkomplexes Passwort und dieses wird im Idealfall auch noch regelmäßig geändert - praktisch gesehen ist das kaum möglich. Passwortmanager helfen aber dabei!

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Damit die eigenen Login-Daten auch wirklich sicher sind, braucht es mehr als ein einziges (längeres) Passwort, das bei allen Accounts gleichermaßen benutzt wird. Vermeintlich sichere Seiten mit ausgeklügelter Verschlüsselungssoftware können trotz aller Vorkehrungen Opfer von Cyberattacken werden; wenn hier Passwörter geschnappt werden und diese dann auch noch Zugang zu allen eigenen Accounts bieten, ist das ein persönliche Fiasko. Da die notwendigen komplexen Passwörter im Normalfall nicht alle auswendig gemerkt werden können, schaffen Passwortprogramme Abhilfe.

Auswahl an Passwortmanagern

Die beliebtesten Anbieter laufen sowohl unter Windows, wie auch Mac (LastPass 3.0, Dashlane 3, RoboForm Everywhere 7, Keeper Password Manager & Digital Vault 8, PasswordBox) und bieten auch Klienten für iOS und Android.

Passwörter schützen - am besten mit Extra-Software
Passwörter schützen - am besten mit Extra-Software Foto: thinkstockphotos.com

Erster Schritt zur mehr Online-Sicherheit

Der erste Schritt auf dem Weg zu mehr Onlinesicherheit ist möglicherweise ein recht umfangreicher; je nachdem wie viele Accountdaten eingegeben werden müssen, kann dieser Vorgang einige Zeit in Anspruch nehmen wenn man erstmals einen Passwortmanager nutzt. Bei einem Wechsel von einem Programm auf ein anderes, bieten einige Importmöglichkeiten an; LastPass liegt hier mit 30 unterstützten Konkurrenzplattformen weit vorne.

Was die Programme können

Bei einem Neubeginn sind oft etliche Passwörter im jeweiligen Browser, der für die Internetnutzung in Verwendung steht, gespeichert. LastPass und Dashlane können diese Passwörter importieren und aus dem Browserspeicher löschen. Dies funktioniert mit Internet Explorer, Firefox und Chrome; bei LastPass zusätzlich auch mit Opera und Safari.

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Verifizierung in zwei Stufen

Da alle Passwörter mit einem sogenannten "Master" Passwort geschützt werden, sollte dieses auch möglichst durchdacht sein. Am besten wäre nach Möglichkeit eine 2-Stufen-Verifizierung für umfassenden Schutz. Die meisten Passwortmanager bieten einen Onlinezugriff für die gesicherten Passwörter. Die Chance, dass diese dort angegriffen werden ist zwar gering, doch denkbar; aus diesem Grund kann eine solche Synchronisation auch abgestellt werden, sodass die Daten nur auf einem Gerät gespeichert bleiben.

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Gratis vs. Premium

Alle Anbieter bewerten das Masterpasswort nach dessen Stärke und stellen auf Wunsch zufällige Passwörter zur Verfügung. Zudem ist der Service oftmals gratis oder mit geringen Kosten verbunden; LastPass bietet eine Gratis-, sowie eine Premiumversion an. Dashlane und Keeper sind auf einem genutzten Gerät gratis, wer mehr will, bekommt dies in der Premiumversion. Die gratis PasswordBox bietet nur für 25 Passwörter Speicher, RoboForm gar nur 10. Aber auch die Premiumversionen sind mit einem Dollar im Monat bis zu 20 Dollar pro Jahr durchaus günstig.

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