mySugr: Wiener Firma verbessert Handy-App für Diabetiker maßgeblich

Zahlreiche Smartphone-Apps bieten Patienten die Möglichkeit ihre Blutzuckerwerte zu speichern. Eine davon ist die Wiener Firma mySugr, die eine umfangreiche Erweiterung ihrer Software durchgeführt hat und im App Store von Apple anbietet.

mySugr App
 New Yorker Bestseller-Autor Tim Ferriss fungiert als Berater Foto: inits.at, Getty

Blutzucker messen, Broteinheiten berechnen, Insulin spritzen – für mehr als 200.000 Österreicher gehört Diabetes zum Alltag. Zahlreiche Smartphone-Apps bieten Patienten die Möglichkeit ihre Blutzuckerwerte zu speichern. Eine davon ist die Wiener Firma mySugr, die eine umfangreiche Erweiterung ihrer Software in den App Store gebracht. Nun ist es möglich, ein Blutzuckermessgerät direkt mit dem iPhone zu verbinden. So können die Messergebnisse unmittelbar in die App zu geladen und genau analysiert werden.

Koppeln statt tippen

Diabetiker in Deutschland können bereits ihre Daten von „iBGstar", einem mit dem iPhone-kompatiblen Blutzuckermessgerät von Sanofi-Aventis, direkt in die App übertragen. Die Koppelung mit dem Messgerät funktioniert über den Multiport des iPhones. Die Übertragung der wichtigen Blutzuckerwerte erfolgt automatisch, was eine große Entlastung für die nötige Dokumentation bedeutet. Die Erweiterung ist somit nicht nur eine technische Spielerei, sondern macht die Benutzung der App auch noch sicherer und einfacher.

mySugr App
Foto: inits.at

Gründerservice

Die Umsetzung ihrer ersten Diabetes-Apps mit Registrierung als Medizinprodukt gelang vor allem auch dank der Unterstützung der INiTS Universitäres Gründerservice Wien GmbH, die von Beginn an beratend zur Seite stand und entscheidende Kontakte in den medizinischen Bereich ermöglichte.

Mehr Informationen:
www.inits.at
mysugr.com