Mark Zuckerberg wurde das Opfer einer falschen Todesmeldung

Die Angaben zur Nachricht über einen tödlichen Autounfall, die sich im Internet wie ein Lauffeuer verbreitete, wirkten täuschend echt. Steckt dahinter ein Prinzip?

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Foto: Getty

Besonders beliebt - schon seit einiger Zeit: Erfundene Unfallmeldungen, bei denen dieser oder jener Prominente ums Leben gekommen sein soll. Ob Morgan Freeman, Adele oder Reese Witherspoon - um nur einige Namen zu nennen - wurden bereits Opfer solcher Falschmeldungen, die dank des Internets noch schneller die Leser erreichen.

Fingierter Unfallbericht

Da derlei Meldungen bereits so viele Stars ereilt haben, war es nur eine Frage der Zeit, bis es auch Mark Zuckerberg erwischen sollte. Der Wortlaut der Meldung über den angeblichen Tod des Facebook-Gründers: "Er kam bei einem Verkehrsunfall auf der Interstate 80 zwischen Morristown and Roswell ums Leben. Er wurde noch am Unfallort für tot erklärt und aufgrund seines Personalausweises, den er bei sich trug, identifiziert. Alkohol oder Drogen dürften nicht im Spiel gewesen sein", heißt es in der Meldung von Global Associated News, deren Redaktion das Gerücht aufgegriffen und zitiert hatte. Und weiter: Er soll die Kontrolle über das Fahrzeug, das einem Freund gehörte, verloren haben.

Falschmeldungen als Geschäftsmodell?

Kenner der Medienszene wie Tim Stevens von CNET vermuten hinter Meldungen wie diesen Kalkül, wie er gegenüber dem US-Sender CBS betont: "Aus einer einzigen solchen Meldung kann eine Website für einige Tage Kapital im Umfang mehrerer zehntausend Dollar schlagen."