Apple lässt iPhone-Fans zappeln: Hard Facts nur zur Software

Benutzerfreundlicher, besser, vielfältiger: Das Betriebssystem iOS 8, auf dem das iPhone und das iPad laufen werden, kann einiges. Das war bei der Apple-Konferenz WWDC eindeutig zu sehen. Auf Bilder zu den Prototypen wartete man vergebens.

Apple Entwicklerkonferenz WWDC - Cover
Die Entwicklerkonferenz WWDC 2014 von Apple in San Francisco Foto: Getty

Die gute Nachricht zuerst: Wir haben bereits Juni und das iPhone 6, das im Herbst erscheinen soll, ist nicht mehr in weiter Ferne. Wer hoffte, bei der Entwicklerkonferenz WWDC von Apple in San Francisco einen ersten Blick auf den Prototyp des Modells zu erhalten, wurde allerdings zwangsläufig enttäuscht. Was nicht heißen soll, dass es von dem großen Event nichts Spannendes zu berichten gebe. Das neue Betriebssystem iOS 8, auf dem das neue iPhone bzw. iPad laufen sollen, punktet mit einigen nutzerfreundlichen Neuerungen. Hier die wichtigsten Updates:

Apple Entwicklerkonferenz WWDC
Die Entwicklerkonferenz WWDC 2014 von Apple in San Francisco Foto: Getty

iMessage ist jetzt besser

Künftig können Gruppenunterhaltungen betitelt werden, Personen hinzugefügt bzw. entfernt werden. Deutlich leichter wird es, sich aus einer Unterhaltung gänzlich auszuklicken. Neu und nützlich ist die Funktion, eine Unterhaltung auf den Modus "stumm" zu schalten. Optional kann auch für längere Zeit der Aufenthaltsort für Familienangehörige und Freunde freigegeben werden.

Health-App: Service für Fitness-Junkies

Die App "Health" führt die Informationen, die Hobby-Sportler aus diversen App-Anwendungen generieren, in einer Übersicht zusammen. Diese Informationen lassen sich auch mit anderen teilen.

Family Sharing: Download für alle

Familien mit bis zu sechs Personen können künftig ihre Downloads aus dem iTunes-Store miteinander teilen. Voraussetzung ist, dass die Accounts an eine Kreditkarte gebunden sind.

Apple Entwicklerkonferenz WWDC
Die Entwicklerkonferenz WWDC 2014 von Apple in San Francisco Foto: Getty

Tastatur wird intelligenter

Aus dem Kontext erkennen, welches Wort der User als nächstes in seinen Nachrichten schreiben will - eine verfeinerte Matrix hinter der Tastatur soll die Schreibarbeit verkürzen.

iCloud wird zur Gesamtbibliothek

Alle persönlichen Inhalte lassen sich nun einheitlich verwalten und sind damit über alle persönlichen Endgeräte verfügbar. Änderungen, die von einem Gerät aus an Inhalten vorgenommen werden, werden auch auf allen anderen vorgenommen. Der kostenlos verfügbare Speicherplatz von 5 Gigabyte wird nicht erweitert. Wer mehr will, muss zahlen.

Fitness-Apps im iTunes-Store:

www.itunes.apple.com

iCloud für Apple-User:

www.icloud.com

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