Wie man Sternschnuppen am besten fotografiert

Mit Smartphones gelingen Sternschnuppen-Fotos kaum. Wir verraten, mit welchen Kameras diese am besten gelingen und welches Zubehör man dafür zur Hand haben sollte.

Sternschnuppen und Vollmond - Cover
Faszinierendes Schauspiel am Abendhimmel: Sternschnuppen Foto: Nadasa/iStock/Thinkstock

Wer etwa den alljährlichen Sternschnuppenstrom der Perseiden fotografieren will, greift am besten zu einem Weitwinkel-Objektiv. Damit kann ein möglichst großer Himmelsbereich abgelichtet werden. "So erhöht man die Wahrscheinlichkeit, keine Sternschnuppe zu verpassen", erklärt Fotoexpertin Constanze Clauß. Interessante Perspektiven biete etwa ein extrem weitwinkliges Fischaugen-Objektiv. Sie rät zu manuell einstellbaren Spiegelreflex- oder kompakten Systemkameras. "Smartphones können in der Hosentasche bleiben", meint die Expertin.

Mit Weitwinkel kann ein großer Himmelsbereich abgelichtet werden - Cover
Mit Weitwinkel kann ein großer Himmelsbereich abgelichtet werden Foto: APA (dpa/tmn/Jens Schierenbeck)

Ideale Belichtung: 30 Sekunden

Bei einer langen Belichtungszeit von 30 Sekunden und mehr könne man sehr wahrscheinlich einige Sternschnuppen einfangen. Damit die Aufnahmen bei den langen Belichtungszeiten nicht verwackeln, sei ein Stativ unverzichtbar. Außerdem sollte die Blende möglichst offen und der ISO-Wert möglichst niedrig eingestellt werden.

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