Urlaubs-Filme: Wann Camcorder, wann Actioncam?

Actioncams sind voll gefragt und gerade auf Reisen ein beliebtes Zubehör für passionierte Amateurfilmer, die ein Auge auf dynamische Szenen haben. Aber die coolen Mini-Geräte haben auch ihre Grenzen.

Klassische Camcorder eignen sich für qualitative Aufnahmen - Cover
Klassische Camcorder eignen sich für qualitative Aufnahmen Foto: APA (dpa/Britta Pedersen)

Eine Actioncam kann einen klassischen Camcorder in aller Regel nicht ersetzen. Denn den Mini-Kameras für Outdoor- und Sportvideos fehlt der Zoom, und sie sind vor allem für die Aufnahme schneller Bewegungen ausgelegt, so die Fachzeitschrift "Video". Vor einer Urlaubsreise gelte es daher beispielsweise gut zu überlegen, ob nun eher Sehenswürdigkeiten oder die eigenen Wassersport-Aktivitäten im Bewegtbild festgehalten werden sollen.

Vorteile der Camcorder

Professionell wirkende Kamerafahrten auf einem Stativ seien etwa eine Camcorder-Domäne. Außerdem habe diese Kameragattung deutlich mehr Fähigkeiten als Actioncams, insbesondere wenn es um die manuelle Einstellung von Aufnahme- und Bildmodi geht. Inzwischen gibt es auch allwettertaugliche Camcorder in stabilen Gehäusen.

Vorteile der Actioncams

Actioncams sind den Experten zufolge dagegen wahre Zubehörkünstler: In Sachen Befestigung gibt es nichts, was es nicht gibt, egal ob die Cam am Körper, auf Helmen, Haustieren, an Fahrzeugen oder Sportgeräten platziert werden soll. Dadurch seien die robusten Actioncams in der Lage, ungewöhnliche Aufnahmen aus ungeahnten Perspektiven zu liefern.