Motocross-Action im Bild: Scharfe Fotos trotz rasantem Tempo

Coole, fetzige Sportfotos sind nicht nur den Profis vorbehalten. Mit der richtigen Ausrüstung und Einstellung lassen sich Motocross-Events fotografisch stark in Szene setzen. Unsere Tipps für Einsteiger.

Fliegende Motorräder im Sucher - Titel
Foto: APA (epa)

Motocross-Rennen sind ein Fest für Hobbyfotografen mit Benzin im Blut. An spektakulären Motiven mangelt es nicht, wenn sich die Fahrer auf ihren Maschinen durch den Dreck wühlen und weite Sprünge machen. Eine wichtige Voraussetzung für gute Bilder ist der Hintergrund: Fotografen sollten daher vor Beginn des Rennens die Strecke abgehen und bei der Standortwahl auf den passenden Hintergrund achten. Experten raten auch dazu, die Fotoausrüstung bestmöglich vor Schlammspritzern, Staub und umherfliegender Erde zu schützen. Auf alle Kontaktanschlüsse der Kamera gehören daher Schutzkappen und auf die Objektive Filter geschraubt, die sich später leichter reinigen lassen als das Objektiv selbst.

Nicht ohne Teleobjektiv

Wegen des Sicherheitsabstands zur Strecke kommen Motocross-Fotografen um ein Teleobjektiv kaum herum. Empfehlenswert sind leichte Modelle mit 200 Millimeter Brennweite. Wer die Belichtung der Kameraautomatik überlassen will, ist mit dem Sportmodus gut beraten. Und weil Motocross ein temporeicher Sport ist, hilft die Serienbildfunktion, perfekte Augenblicke zu erwischen.

Offene Blende

Eine manuelle Belichtung mit 1/1000 Sekunde garantiert Schärfe, kann aber auch zu knapp sein. Denn Bewegungsunschärfe, zum Beispiel wenn die Räder der Cross-Maschinen im Foto nicht stillstehen, lässt die Aufnahmen dynamischer wirken. Damit sich die Motorräder vom Hintergrund abheben, sollte mit offener Blende fotografiert werden.

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